Total auf InklusionsKurs

Danke, Bernd Walsch

Berlin – weltmännisch engagiert sich ein Blinder für Golf als Behinderten- bzw. Inklusionssport

Bernd Walsch, wir trafen uns erstmals im Golfshop Berlin Mitte. Wir hatte dort nacheinander jeweils Trainingsstunden bei unserem gemeinsamen Golf Teaching Pro Richard Bligh. Eine weitere Parallele: Unsere detaillierte Trainingsplanung für die nächste Golfsaison, beginnend schon im Winter, mit dem einen klaren Ziel: Deutsche Meisterschaft. Du selbst bist der beste blinde Golfer Deutschlands und als Vizepräsident (BGC) sehr erfahren auch in allen organisatorischen Fragen; pflegst ein gutes Netzwerk in diesem Bereich.

Wer zahlt den Cafe?

Nach kurzem sympathischen Kennenlernen, gleich mit einem spontanen Golf Putting Wettspiel um einen Cafe, brachtest Du das Gespräch auf die Dt. Meisterschaft der Golfer mit Behinderung 2012,

„…nimm doch auch teil, Thomas.“

Dass ich dies bereits im Hinterkopf plante wusstest Du zu diesem Moment nicht. Dass sich damit zwei gleiche Gedanken trafen, war schöner Zufall. Denn, mit wenigen Deiner Anrufe und kurzen Formularwegen, war ich schnell bei den richtigen Personen, die mich besonders herzlich willkommen hießen. Nun musste ich nur noch die Qualifikation schaffen, mein Handicap verbessern…

An unserem großen Turnierwochenende, in Hamburg, trainierten wir zusammen, bildeten mit deinem Caddie Gregor Dieng und dem Team Dirk Ulmke einen sich gegenseitig unterstützenden Flight. Es lief super! Dann Euer lockerer Fahrservice, von Tür zu Tür, zurück nach Berlin und feierlicher Ausklang beim Lieblings-Italiener – Tage purer Lebensfreude, ja!!!

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Greenfee, Federn & Extrawürstchen

Danke, Golf & Country Club Hamburg-Treudelberg sowie Hotel Steigenberger

Der Turnierausschreibung 2012 entnahm ich: Deutsche Meisterschaft der Golfer / -innen mit Behinderung, in Hamburg-Treudelberg, zu spielen auf den 9-Loch-Plätzen A & B.

Es lag also auf der Hand, die Strategie für meine Trainingswoche sah gleichfalls vor: Spiel auf Platz A & B. Meine Planung sollte zunächst dem versetzten Rhythmus zur Pflege bzw. Auslastung Ihrer drei Plätze (A, B, C) entgegenstehen. Vom Management her verständlich, für mich allerdings nicht ganz so zielführend.

A, B oder C

Mit feiner hanseatischer Freundlichkeit der charmanten Damen des Golf & Country Clubs fand sich eine allseits gute Lösung, erfüllte sich des Golfers Wunsch. Dass ich in den von Ihnen zusammengestellten Flights mehrfach mit sehr routinierten Platz-Kennern sowie einstelligen HCP-Könnern spielen konnte, war darüber hinaus ein letzter, extra Abschlusstest für mein großes Turnier, am 11./12. Aug. 2012.

Feinste Federn & Extrawürstchen

Wennschon, dennschon: tj.PHOENIX logierte direkt am Platz, edel im *Hotel Steigenberger. Seit ewigen Zeiten schlief ich nicht mehr in so feinen Federn. Dass das Haus auf Golfer top eingestellt ist, liegt in der Natur der Sache. Dass es für mich mehrfach behinderten Sportler – gleichfalls – bestens präpariert ist, sei hier an einem meiner „Handicaps“ nur kurz umrissen: Nach schwerster Krebserkrankung im Hals, ist die Ernährung ein zentrales Thema, in Menge(n), Art bzw. Häufigkeit. Beim fürsorglichen Servicepersonal durfte ich stets ein kleines Zweites Frühstück ordern, Bananen wurden extra „eingeflogen“ und ein für mich wichtiges laktosefreies Buffet gehörte täglich zum Angebot. Toll! Ebenso Standard, der barrierefreie Zugang zum schönen Zimmer. Dann noch, das Highlight für geschundene Golfer-Ellenbogen: die Crash-Ice-Anlage in der Sauna.

Top Performance

Durch Eure Extras extra erstarkt, spielte ich in diesen Tagen besser denn je! Das wir uns 2013 wiedersehen ist – für mich – bereits jetzt fest geplant. Falls ich mit meinen kleinen Wünschen weiterhin erwünscht bin?

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Ferne Heimat

Danke, Golfclub Lilienthal

Golfclub Lilienthal – Der Club der sich schon früh für die praktisch gelebte Inklusion, dem gemeinsamen Spiel behinderter und nicht behinderter Golfer, verschrieben hat, lange bevor das Wort in Mode kam.

Interessant ist, dass der Großraum Berlin in Sachen INKLUSIONSSPORT GOLF vergleichsweise völlig hinterher hängt. Geredet wird hier darüber viel, insbesondere sozial-politisch. Aber: es gibt beispielsweise nicht einmal ein fachlich abgestimmtes Golf Training etc., obgleich Golfen – anerkanntermaßen – gesundheitlich ein sehr förderlicher Sport, speziell und gerade für behinderte Menschen ist.

So führt nun Ihr mein formales Handicap, charmant und offiziell in/aus der Ferne.

2012 trat ich unter Eurer Flagge an, zum großen Motivationsziel: Deutsche Meisterschaft der Golfer / -innen mit Behinderung in Hamburg-Treudelberg. Nach meiner sehr schweren Krebserkrankung sowie in Bezug zu meinen angeborenen Handicaps (GdB 100), war dies ein herausragender, mental wichtiger Meilenstein. Eine gelungene Wiederauferstehung, bestens gespielt auch mit tollen Flight-Partnern aus dem “fernen“ Lilienthal.

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tj.phoenix