Fachkräfte mit Behinderung

Risiken, Chancen - Gewinn

3. Dez. ’14 – Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung. Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, ist fest davon überzeugt: Menschen mit Behinderung gehören mit zu den qualifizierten Fachkräften der Zukunft.

Unsere Wirtschaft braucht gut ausgebildete Fachkräfte. Dennoch, die Arbeitslosenzahl von Menschen mit Behinderung stagniert auf hohem Niveau. 7,5 Millionen Deutsche sind schwerbehindert (ab GdB 50). Anlass genug für einen intensiven Meinungs- und Erfahrungsaustausch im Rahmen dieses gesellschaftspolitischen Datums.

„Fachkräfte mit Behinderung – Risiken, Chancen, Gewinn“

Zwei Tage vorher, am 1. Dezember 2014, waren in Berlin die zentralen Fragen: Haben Sie schon mit Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern mit Behinderung gearbeitet? Welche Barrieren bei der Einstellung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung gibt es? Und was können wir tun, um diese abzubauen?

Ziel der Veranstaltung: über Chancen sprechen, die die Einstellung von Menschen mit Behinderung bieten – aber auch die Hürden, mit denen Unternehmen konfrontiert werden, zu benennen. Es diskutierten: Iris Gleicke, Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Raimund Becker, Mitglied im Vorstand der Bundesagentur für Arbeit und Olaf Lies, niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Hans Peter Wollseifer, Zentralverband des Deutschen Handwerks, Achim Dercks, Deutscher Industrie- und Handelskammertag…

Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

…sowie Personalverantwortliche verschiedener Unternehmen. Moderiert wurde die Talkrunde von Hubertus Meyer-Burckhardt.

Die Konferenz fand vor über 100 Gästen in der DZ Bank am Pariser Platz statt, darunter zahlreiche Unternehmensvertreterinnen und -vertreter.

tj.PHOENIX mit 3fach-Expertise

Für den Hauptverband der Deutschen Bauindustrie verfolgte ich die Runde, ganz offiziell und in Weiterfürung unserer Kampange INKLUSION BAUT AUF. Weiterlesen

Zehn Milliarden Euro Investitionsprogramm

Mein Arbeitgeber: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie

Deutsche Bauindustrie begrüßt zehn Milliarden Euro Investitionsprogramm der Bundesregierung.

Berlin – Was haben 10.000.000.000,- und diese politische Meldung von heute auf dem Blog vom Golf spielenden Inklusionsbotschafter tj.PHOENIX zu suchen? Nun, bekanntlich bin ich beruflich aktiv im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, Bereich Öffentlichkeitsarbeit, speziell Social Media sowie für Sonderaufgaben. So gab’s aus aktuellem Anlass erst die offizielle Pressemeldung aus dem Hauptstadtbüro, sehr gut gemacht von der werten Kollegin, ohne Frage!

Michael Knipper, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie

Und, in Abstimmung mit ihr und dem Hauptgeschäftsführer Michael Knipper präsentiert nun der arts4PR-Künstler das Thema zusätzlich für die verbandseigene Page auf Facebook, Werde Bauingenieur. Ein wenig frecher, etwas kreativer. Ihr, die mich kennt, wisst: logisch, das liegt mir!

Was bedeutet solche Nachricht, seriös?

Zehn Milliarden Investitionsprogramm geben: eine sehr gute Zukunft für die von uns medial betreuten Bauingenieure sowie Planungssicherheit für unsere Mitgliedsunternehmen der Bauindustrie. Wir denken dabei an solide Aufträge zur Sanierung der vielen maroden Brücken, der defekten Straßen etc.. Oder anders formuliert: Arbeitsplätze für viele Menschen, für lange Zeit. Weiterlesen

The Hidden Champion

Der PREMIUM Caddie berichtet

Berlin – Zwei großartige Tage Golfen mit einem echten HIDDEN CHAMPION.

Als Heimliche Gewinner bzw. unter dem englischen Begriff Hidden Champions werden in der modernen Marketingforschung relativ unbekannte, mittelständische Unternehmen, die in ihrem Markt jedoch Marktführer sind, verstanden. Bestes Beispiel: die Firma HUF HAUS (Anm.: sogar Weltmarktführer!).

Meine WohnÄsthetik!

Die HUF Architektur hat in den siebziger Jahren den Fachwerkbau durch innovatives Design, großzügige Glasflächen und die offene Raumgestaltung neu definiert. Ich darf gerne zugeben: genau meine Wohn- und Lebensästhetik, und dass in höchster Güte.

Also, welch ein Vergnügen für mich, mit Franz Huf, dem großen Patron dieses Unternehmens, einem „heimlichen“ Champion der deutschen Wirtschaft, ganz in Ruhe, ganze zwei Tage zu Golfen.

Franz, HUF HAUS

Der Mann, der sein Familienunternehmen 50 Jahre in Richtung dieser Spitzenposition leitetet, reiste mit Enkelin Elisabeth nach Berlin an, um zu erkunden, wie behinderte Golfer trainieren. Er wollte sich von dem blinden Bernd Walsch, inklusiv der bescheidenen Caddie-Unterstützung von mir, zeigen lassen, mit welchen Techniken wir das Spiel verfeinern. Und, was es braucht, selbst bis ins hohe Alter sowie mit leider einigen eigenen, vitalen Einschränkungen, doch weiterhin erfolgreich, die viel zu kleine weiße Kugel, in ein viel zu kleines Loch, mit einem viel zu kleinen Schläger, zu schubsen…

Toller Flight

Bernd und ich bereiten uns zur Zeit auf die Deutsche Meisterschaft der Golfer / -innen mit Behinderung vor. Es besteht eine Trainingskooperation, so dass sich mir die tolle Gelegenheit bot, einen äußerst erfolgreichen Menschen zu treffen.

Wir tauschten uns intensiv aus: sportlich, menschlich, über Gott und die Welt. Sowie – von nachdenklich bis höchst humorvoll – über das Leben und dessen schicksalshaften Wendungen. Neben schönen Golf-Momenten erlebte ich auch die Rückbesinnung auf meine eigene, berufliche Vergangenheit: eine gute Zeit der Selbständigkeit, vor meiner „bösen“ Erkrankung, in der ich mich gleichfalls mit Immobilien, deren Aus- / Umbau sowie deren Verwaltung, Finanzierung und Verkauf jahrelang gerne beschäftigte.

Bauindustrie?

Für die Zukunft tankte ich jedenfalls richtig kräftig neue Motivation, um meine Wiederauferstehung – wie ein Phoenix aus der Asche – auch im wirtschaftlichen Sinne weiter voran zu treiben. Warum nicht erneut in dieser mir vertrauten Branche? Warum nicht anknüpfen an meine 25 Jahre Erfahrung? Mal sehen wie sich meine Kräfte weiter entwickeln, mal sehen ob wir uns dabei vielleicht wiedersehen. Ich bin jedenfalls guter Dinge…

Danke Franz, für Ihr Mut und Vorbild gebendes Lebensbeispiel. Sie sind ein wahrer, mir jetzt bekannter Champion…

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