Herz(en) verschenken

Es ist Valentinstag

Eine schönen Valentinstag wünscht tj.PHOENIX

Eine schönen Valentinstag wünscht tj.PHOENIX

Heute leg ich Computer, Handy sowie den Masterplan mit Zielen und Terminen aus der Hand. Vielleicht legt die „Welt“ ihrerseits Parolen & Pistolen beiseite und wir verschenken alle nur(!) unsere Herzen…

Klar, dass ist etwas naiv und verträumt gedacht. Allerdings bin ich fest überzeugt, dass „Empathie heilt“.

Aktuelles Beispiel, der tolle Umgang bei meinem Schlüsselbein-Bruch.

Urlaub – Sturz – Schlüsselbein

Endlich Urlaub. Endlich Sonne und Energie tanken. Ein paar Tage Ski fahren, dachte ich. Kaum in Tirol angekommen, zweiter Tag, blaue, harmlose Piste: Fast im Stehen, am Ende des Abbremsens drehte ich noch etwas über die Ski und knallte rücklings auf meine linke Schulter – PÄNG. Das sah locker aus, war aber zu hart. Ich wusste sofort, Weiterlesen

Inklusion baut auf

Kampange mit: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und Saint-Gobain

Wann nützt Inklusion? Wenn viel darüber geredet wird oder wenn sie möglichst pragmatisch Anwendung findet? Ganz klar, Machen ist angesagt!

8. Juli / Berlin – Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V. und die partnerschaftlich verbundene Unternehmensgruppe Saint-Gobain Building Distribution haben mit mir heute vereinbart, den Slogan “Inklusion baut auf” im Rahmen der Deutschen Meisterschaften der Golfer /-innen mit Behinderung 2014 durch mich öffentlich zu präsentieren. Und, sie bieten mir die Möglichkeit an dem Turnier teilzuhaben.

Am TEE1 - Quelle: picture-e.de

Fotomodell oder behinderter Sportler? Start der Kampagne INLUSION BAUT AUF an Tee 1 – Quelle: picture-e.de

Es ist vielleicht kein Zufall, dass sich vor wenigen Wochen unsere Wege kreuzten: der von Michael Knipper, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und der meiner Person, dessen Biografie sowohl die Umstände eines von Geburt mit Behinderung Lebenden und ebenso auch die aus dem plötzlichen Schicksal schwerster Unfälle bzw. Krisen (Krebs) erfahrungsreich, authentisch erzählt.

Inklusion baut auf

Inklusion: viel, auch viel Unsinniges, wird z. Zt. zum Thema geschwätzt. Selbst namenhafte Institutionen, insbesondere sozialpädagogische wissen in der Tat oft nicht mal selbst was Inklusion (Teilhabe) wirklich ist. Ihre Modelle sind häufig schlicht falsch, besonders wenn Inklusion mit Integration verwechselt oder gleichgesetzt wird. Dies hier wird kein Fachvortrag, recherchieren Sie also bitte selbst was gesellschaftliche Teilhabe genau bedeutet und wie sie letztlich eben auch gerade den äußeren Rahmen einer Gesellschaft mit beeinflusst. Nur soviel: das vielfach zu hörende Gelaber erinnert an die Jungfrau die einem unablässig etwas über echten Sex erklärt. Unglaubwürdig. Oder die Frischlinge aus den Consulting-Buden, die nie selbständig verantwortlich ein Unternehmen und eigene Mitarbeiter führten, mit auf Theorien geprüften Master grad von der Uni kommen und nun selbstherrlich Firmen- & Personalmanagement beraten.

Bauindustrie: Branche der Macher

Inklusion braucht vorrangig lebende, reale Wege. Vorzugsweise im mehrfachen Sinne:

Inklusion baut auf – auf Menschen, Ideen und Projekte.
Inklusion baut auf – sie, “die” Menschen, Ideen und Projekte.
Inklusion baut auf – Barrierefreiheit.

Wir trafen uns, ja auch wir redeten. Allerdings Weiterlesen

Optimierte Optik

Danke, Beuth Hochschule für Technik, Berlin

Berlin – Studenten der Beuth Hochschule trainieren ihr praktisch-fachliches Können im Studiengang Augenoptik / Optometrie

Studierende der höheren Semester untersuchen, im Rahmen eines klinischen Praktikas, die Augen von Freiwilligen, mit klassischen Sehtests, medizinischen Checks sowie auch mit modernsten computergestützten Analyseverfahren, wie es Kliniken aufweisen wenn es um die ärztliche Bewertung von Augenkrankheiten geht oder zur detailgenauen Vorbereitung von OP-Eingriffen.

Proband tj.PHOENIX

Über einen begeisterten Tippgeber erfuhr ich vom Programm der Beuth Hochschule für Technik Berlin. Nach meiner Krebstherapie und des danach deutlich verschlechterten Sehvermögens, wollte ich sicher gehen, dass nicht weitere Folgen unerkannt aufkommen bzw. diese frühzeitig entdecken würden.

Erste Brille

Labormitarbeiterin Dipl.-Ing. Katja Hebestedt und ich kamen für einige Termine überein. So stand ich im Frühjahr 2013 den drei angehenden Fachfrauen: Sandra Bargenda, Stefanie Wurche und Melanie Freitag als „persönlicher Patient“ zur Verfügung. Dutzende von Messungen wurden durchgeführt, viele Male meine subjektive Wahrnehmung abgefragt. Auf Basis der von den Damen herausgearbeiteten und von Professor Ralph Krüger kontrollierten Befunden wurde beschlossen, mir meine erste Brille – kostenfrei – auf die Nase zu setzen.

Eine entsprechende soziale Voraussetzung begründet sich aus meiner geringen Rente. Die beiden angehenden Augenoptiker, Tobias Gutzeit und Alexander Hatleb übernahm die Aufgabe mir diese, vor Ort, im eigenen Labor, millimetergenau zu schnitzen. Hierbei wurden Sie zu höchster Präzision angehalten, von Andreas Kasper und auch ihrer, auf den perfekten Sitz achtende Dozentin Eileen Mateyka.

Bestmöglich optimiert

Ein toller, freundlicher Support der auch meine Wettkampfleistungen als behinderter Golf-Sportler erheblich steigert.

Nun sehe ich den Golfball erstmals präzise, wenn ich ihn inzwischen gute 220 Meter weit abschlage. Ganz klar legal, garantiert kein Doping!

Beste Voraussetzungen für meine Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft der Golfer mit Behinderung, im Aug. 2013.

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