Was einen stark macht

Danke, OA Dr. med. Harun Badakhshi

Krebs im Halsbereich – wenn dort eine Strahlen- / Chemotherapie ansteht, stürzt eine gewaltige Lawine an standardisierten Vorbereitungen auf Patienten ein. Jetzt braucht es Menschen die einen stärken.

Vor der eigentlichen Behandlungsserie können diverse Operationen notwendig werden, zur Absicherung der Therapie sowie des erhofften Erfolges. Denn, die meisten Erkrankten sind erfahrungsgemäß nach 10-12 Bestrahlungen so “verbrannt”, dass sie dann nicht mehr schlucken können. Sie brechen die Nahrungsaufnahme ab, werden schnell noch schwächer. Eine risikoreiche Situation in der Weiterlesen

Jetzt strahlt ER wieder

Danke, PD Dr. med. Ulrike Höller

Strahlentherapie im Kopfbereich ist brutal! Für ängstliche Patienten ist sicheres und fürsorgliches Geleit höchst wichtig.

Mit einer eigens für den Kopf aus Kunststoff geformten, eng passenden Maske auf einen Gerätetisch bis zur Bewegungsunfähigkeit festgeklemmt zu sein, damit eine Maschine lasergesteuert um einen herumfahren und millimetergenau „beschießen“ kann, dabei

  • Ernährungssonde durch die Nase,
  • Chemo-Port in der Brust und
  • dicken Zungenspatel sowie
  • Zahnschutz im Mund,

bedarf bärenstarker Nerven, um sämtliche Fluchtreflexe bzw. Brechreize unterdrücken zu können.

30 Sitzungen lang, 30 harte Tage lang

Bei vollem Bewusstsein zu spüren, wie es einen, Bestrahlung für Bestrahlung, innerlich und äußerlich immer mehr verbrennt, Schmerzen sowie Übelkeit stärker werden, gleichzeitig die Kräfte zusehends schwinden, lässt Angst, Panik auftreten und bringt mitunter manch nächtliche Alpträume hervor. Ich sag es ganz offen:

Es war die brutalste Zeit die ich je erleben musste…

Frau Dr. Höller, um so wichtiger, dass Sie als erfahrene Ärztin und Leiterin dieser Charité Hightec-Abteilung, früh, bereits im Vorgespräch, meine durch Lebenskrisen sehr angeschlagene Gemütssituation erkannten und mir folglich eine besonders feine, geduldige Ansprache sowie ärztliche Empathie entgegenbrachten. Stets durfte ich Ihren sachlich aufklärenden Rat erfragen, der gleichwohl meine persönlichen Befindlichkeiten berücksichtigte, beispielsweise beim kontroversen Thema Komplementärmedizin mit Selen, zur Stärkung des Immunsystems vs. Bestrahlungsstrategie (Schulmedizin). Oder, dem Thema Chemo und deren Timing. Auch formale Hilfe erhielt ich, durch Ihre souveränen Begründungen gegenüber der Krankenkasse (Abrechnungsvorbehalt von Zahnschutz…).

Obwohl mit den Folgen der Therapie körperlich arg kämpfend, blieb ich tapfer ertragend, mental stabil – außer an einem Tag, an dem hing ich seelisch durch, brach plötzlich deutlich ein. Kollegin Dr. Sreenivasas, von Ihnen für die Zeit Ihres Urlaubes auf mich zuvor „extra“ sensibilisiert, war sofort adäquat präsent:

„Na Herr Jandke, heute erst reden, bevor wir beginnen?“

45 psychoonkologische Minuten später konnten wir weiterarbeiten.

In aller Verletzlichkeit bzw. Schwäche angesichts der extremen Strahlen aus computergeführten Robotern, von Ihnen und Ihrem Team fühlte ich mich in höchstem Maße als Mensch angenommen und vertrauensvoll beschützt, um diese Tortur – in Richtung Heilung – zu bewältigen.

thanks4help

Leitendes Licht

Danke, Dr. med. Hannelore Seibt-Jung

Radio- / Chemotherapie: Vor dem dunkelsten Moment des Weges mit Krebs, wünscht man eine erhellende Zweitmeinung.

Für mich war eine ganzheitliche Therapie angeraten und auch ich orientierte mich zunächst unsicher.

Frau Dr. Seibt, Sie wurden mir kollegial sehr empfohlen. Ihr kompetenter Ansatz aus: onkologisch konventioneller Schulmedizin, komplementären Behandlungskonzepten bis hin zu geistig-seelischer Energiearbeit.

Wow, ich werd’ grad gelesen. Was für eine Gabe,

dachte ich spontan, als wir uns das erste Mal gegenübertraten.

Gelesen, wie ein offenes Buch

Ein wenig nackt kam ich mir in diesem Moment schon vor, obgleich komplett eingekleidet. Das legte sich allerdings sehr schnell. Empathisch offen hörten Sie, dass mich, neben der gesundheitlichen, auch noch weitere schwere Lebens-Krisen überforderten. Wie gesagt: Sie lasen mich und auch was ich fühlte aber nicht sagte: die Angst vor dem kommenden, qualvollen Weg!

Komplementäre Wege

Eine Strategie wurde erörtert, die der anderen Fachkollegen um Ihren Beitrag ergänzt: Misteltherapie und die SIMONTON-Methode.

„Und dann noch etwas für die Seele“,

Sie griffen aus Ihrem Regal das Buch:

Auf dem Weg der Besserung – Schritte zur körperlichen und spirituelle Heilung (O. CARL SIMONTON)

und drückten es mir mit diesen Worten wohlwollend in die Hand.

In späteren Terminen kam die Energiearbeit (Chakras) nach Dr. Brenda Davies hinzu. Manchmal, schenkten Sie eine schöne Metapher, wie:

„ …glänzen Sie künftig eher wie ein ruhig glitzernder See, Herr Jandke“.

Oder Sie verabreichten, um einen festgestellten Mangel auszugleichen bzw. mein Immunsystem zu stärken, beispielsweise das Medikament Folsäure (Anm.: häufig für Schwangere) augenzwinkernd, mit den Worten:

„Was einem werdenden Leben hilft, ist auch gut für ihr neues Leben.“

Ihre Basis waren (sind) stets gründliche Blutdiagnosen sowie die genaueste Abklärung der subjektiven Befindlichkeiten. Schrittweise, auch von adäquater Aufbaukost unterstützt, gelang es das schwere Fatique-Syndrom zu behandeln und neue Lebensenergie zu wecken.

Ich lerne viel von Ihren spirituellen Schwingungen – auch diese tun mir gut. So wie Sie Heilen verstehen, gibt es mir wieder festen Stand im Leben und „erhellt“ meinen Weg.

thanks4help