Erkämpft: 190,- EUR

Danke, Ines Göddertz


Erwerbsminderungsrente? Die eine Behörde will einen aus der Statistik raus haben, die andere Behörde aber nicht bei sich drin sehen.

Wenn jemand, wie ich, auch noch bisher “immer nur“ Selbständig tätig war, plötzlich gesundheitlich zusammenklappt und in der Folge auch wirtschaftlich stehend untergeht, wird’s kompliziert, im Dschungel des Rentenrechts.

Frau Göddertz, Sie schickte mir der Himmel: meinen zweiten guten „Rentenengel“ aus Berlin.

Willkühr?

Denn, das Versorgungsamt bestätigte mir seinerzeit gerade klar und deutlich einen Grad der Behinderung von 70. Die Deutsche Rentenversicherung dagegen lehnte die Gewährung einer Erwerbsminderungsrente (mit Hinweis auf den eigenen Medizinischen Dienst) ab, obwohl das Rentenverfahren wiederum von einer weiteren Behörde initiiert wurde, die mich ihrerseits zuvor dreimal zum Amtsarzt schickte.

Das ist nicht nachvollziehbar und man könnte ketzerisch “von Glück“ sprechen, dass ich kurz darauf zusätzlich noch schwer an Krebs erkrankte. Der GdB stieg auf 100. Da konnte nun auch der staatliche Rententräger nicht mehr anders, allerdings auch erstmal nur für 1-1/2 statt der üblichen 3 Jahre.

Ich unterstelle und fordere:

Das ist vorsätzliche, behördliche Willkür und sollte – da somit allein schon sehr krankmachend – unter Strafe gestellt werden!

Die hier in der Stadt sehr bekannte Rentenälteste Waltraud Pusch war im Vorfeld für’s Antragsverfahren beratend tätig.

Gute Vorarbeit

Nun wurde Ihr Einsatz nötig, da Sie die Besonderheit einer prozessualen Zulassung besitzen, d. h. Sie können und dürfen Ratsuchende in einem Prozess – bezüglich deren Rentenproblematik – ggf. sogar vor Gericht vertreten, ihnen als Rechtsbeistand offiziell zur Seite stehen.

Sie betreuten meinen Fall sehr engagiert, unter Berücksichtigung meiner extrem misslichen Gesamtlage, darüber hinaus sogar sehr entgegenkommend. Ihre Hilfsbereitschaft und Kompetenz waren mein scharfes Schwert im Kampf gegen den (vorsätzlich?!) falschen, zumindest sehr fragwürdigen Bescheid, den ich nervlich nicht auch noch hätte bekämpfen können…

…langwierig war’s: aber nun erhalte ich mtl. / EUR 190,– Rente.

thanks4help

Beim Gruppenheulen

Danke, Dipl. Psych. Irmhild Harbach-Dietz

Liebevolles, von Respekt getragenes Gesundheits-Training. Ein erstes Aufarbeiten des Krebs-Schocks wurde möglich…

Krebs greift erheblich ins Leben ein, ist oft, nicht immer, tödlich. Auch wenn eine Chance zum Überleben besteht, setzt einem die Therapie(n) bzw. deren Nebenwirkungen häufig so heftig zu, dass das Leben, einschließlich dessen Sinn, unwillkührlich hinterfragt wird.

Irmhild, irgendwie hatte ich erfahren, dass die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V. ein durch Dich Diplompsychologin geleitetes Gesundheitstraining anbot. Basis wären:

  • SIMONTO-Methode,
  • Progressive Muskelentspannung nach JACOBSON,
  • integrative mentale Elemente zur Neuorientierung.
  • 1x pro Woche

Nur, es war schon voll ausgebucht. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass ich ambivalent zu Selbsthilfegruppen stand (und stehe). So konnte ich nie etwas anfangen, mit:

„Hallo, ich bin Tom und habe dies oder jenes Problem…“,

um im Chor die Antwort zu hören:

“Willkommen Tom. Danke, dass Du…xyz…mit uns so offen teils…bla bla, bli blub.“

Auch klassisches hysterisches Gruppenheulen war immer ein Gräuel.

Irgendwie meinten es die Götter – oder wohl eher Du – gut mit mir, denn Anfang 2011 konnte bzw. durfte ich überraschend die kleine Gruppe doch „bereichern“.

Kleine Bilanz

Hier saßen wir nun, vorwiegend Frauen mit heftigsten Schicksalsschlägen, eine selbst Krebs-erfahrene professionelle Leiterin und ich mittendrin, ebenfalls in der Hölle angekommen. Der Mann, dessen weiteren Lebensbereiche gleichfalls kleinteilig, total in Trümmern vor ihm lagen. Energetisch total am Boden, sehr schwach (Fatique-Syndrom), sozusagen unterirdisch unterwegs…

Erste Schritte des Aufbaus

Mit welchem Feingefühl für die einzelnen, mehr oder weniger angeschlagenen Seelen, mit welch lieben Respekt für innere, teils verunsicherte Haltungen Du diese Gruppe führtest, insbesondere aus dem „Tal der Tränen“, hin zur selbst-motivierenden Lebenshaltung, so dass jeweils die Erkenntnis reifte,

Ein katastrophales Schicksal kann, auch wenn das im Moment unglaublich scheint, einen sehr bedeutenden, persönlichen Nutzen tragen…

Das war ganz großes Können von Dir! Deiner empathischen, leisen Kunst gebe ich hier gerne meine friedvolle, stille tiefe Anerkennung. In der gesamten Zeit fühlte ich mich stets angenommen.

Als es an der Zeit war – und dies war deutlich zu spüren – kam, wie von selbst, der erfreuliche Moment in dem die Gruppe anfing, ganz ungezwungen Witze über das „böse“ Thema zu reißen. Ein sensationeller Schritt in der jeweiligen Entwicklung. Gleichfalls für mich, auch wenn der Humor in meinem Naturell vielleicht eh ein wenig schwärzer angelegt ist. Auch ich haute ab und an locker einen raus und wurde dann richtig verstanden. Wir lachten alle!

Ziele?!

Den lautesten Lacher gab es allerdings während der Übung Lebenstraum: Alle wurden gefragt,

Was jeder denn, durchaus verrücktes, noch tun wollte, wenn es ihm gesundheitlich gegeben wäre?

Es gab die nettesten Ideen, es gab zustimmende Worte. Bis ich dran war:

2016… RIO… Denn, in RIO fänden 2016 die Olympischen Spiele statt und Golf würde dort erstmals im Programm stehen.

Großes Gelächter!

Anmerkung: Ich hatte bis dato noch nie ein Golfturnier gespielt, war zu der Zeit voll-voll-vollkommen pleite und fiel beim Golfschwung vor Schwäche noch um. Völlig unrealistisch, JA! Natürlich lachten alle. Was daraus bis heute konkret wurde, sehen wir inzwischen und läßt sich, auch zur Inspiration für Dritte offen, Schritt für Schriit hier auf diesem Blog nachlesen.

Ich selbst hatte einiges zu lernen und nahm viel an: von Dir, von Euch. Beispielsweise…

…mich achtsam(er) einzulassen, auf’s Leben und auf „meine“ lieben verständnisvollen Schwestern des Schicksals.

thanks4help

PS: Motivation bzw. genauer Volition, läßt sich vielleicht von mir lernen…

Unter-die-Arme-greifen

Danke, Stiftung Deutsche Krebshilfe

Die Diagnose Krebs schockt. Manch PatientIN gerät zusätzlich in eine soziale bzw. wirtschaftliche Notlage. Hier hilft die STIFTUNG DEUTSCHE KREBSHILFE.

Das Antragsverfahren ist über einen Sozialdienst einzureichen.

Von Ihrer STIFTUNG erfuhr ich durch einen Tipp der GESELLSCHAFT FÜR BIOLOGISCHE KREBSABWEHR e.V.. Auch von Ihrem Fonds für Krebsbetroffene.

Meine Erfahrung ist sehr positiv!

Der Antrag lief für mich über die IMMANUEL DIAKONIE GROUP. Der Formalismus hält sich erfreulich knapp. Auch die Bearbeitungszeit läßt sich als zügig feststellen. Somit eine gute Erste Hilfe, die wirklich zur Linderung der vielen finanziellen Randprobleme beiträgt, welche mit der Erkrankung Krebs verbunden sind.

thanks4help
tj.phoenix