1.000 Nadelstiche

Danke, Bettina Kupny

Charité – Krebspatienten bekommen einerseits den Stand der Forschung geboten, gleichzeitig sorgen die Ergebnisse aus deren Therapien zur Verbesserung künftiger Behandlungsansätze.

Zu Beginn der Chemo- / Bestrahlungstherapie stand die Frage, zusätzlich an einer Studie teilzunehmen und regelmäßig ein paar Tropfen Blut extra spenden.

Im Laufe meiner langen gesundheitlichen Biografie wurde mir hunderte Mal Blut abgenomme. Ich weiß also wie es gut gelingen kann. Insbesondere ist es bedeutend, wenn man eine extreme Behandlungszeit durchmacht. Denn jeder Aderlass, vor allem wenn dieser stümperhaft erledigt wird, ist zusätzlicher Stress.

BETTINA KUPNY, kein Arzt, keine Schwester „zapfte“ jemals so zart wie Sie! Daher ließ ich, nach einigen nervigen Erfahrungen (Anm.: Namen werden hier keine genannt…) während der fast täglichen Blutkontrollen, mehrfach nach Ihnen rufen, damit – nur Sie – mir Blut abnehmen mögen. Sie hatten die Freundlichkeit herbeizueilen, auch vom anderen Ende der Charité. Ihr Kniff für sanftes Piksen:

Sie setzten mich in eine sehr aufrechte, lockere Position und Sie setzten sich gleichfalls(!) entspannt hin.

Die gründlichen Auswertungen der umfassenden Analysen waren immer wichtige Signale, wie belastend Bestrahlung und Chemo auf mein Immunsystem wirkten. Vielleicht konnten wir beide darüber hinaus, mit dem roten Extra-Direkt-Saft auch eine wenig zu neuen Erkenntnissen für die biologische Krebsforschung beitragen…

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