Tai Chi im Blut

Danke, Oliver Spott

Chen-Taijiquan (Tai Chi) ist der Wechsel von langsamen, fließenden und kraftvoll dynamischen Bewegungen. Der Kampfkunstaspekt ist darin bis heute sichtbar und lebendig.

Den Rat meiner Ärztin im Ohr, öffnete ich meine Wahrnehmung, in Richtung auf ein neues Leben und in Richtung ihrer Worte:

„Stärken Sie Ihr Wurzel-Chakra, dort spiegeln sich Themen wie Verbindung mit der Erde, Lebensenergie, Lebenskraft, Lebenswärme; die Basis eines stabilen, Ihres Selbstwertes. Geeignet sind Bewegungen bzw. Übungen, wie: QiGong, ruhiges, bewustes Gehen in der Natur, Meditation…“

Welch schöne Fügung: In Berlin-Mitte entdeckte ich den Kurs: klassisches Chen Taijiquan.

So traf ich auf Dich, Oliver Spott. Wir sprachen über unsere Wege. Angesichts GdB 100 und bezüglich der Kurs-Finanzierung hätte die Krankenkasse grundsätzlich ihr okay gegeben, vorausgesetzt der Kursleiter besäße die entsprechende „Weihe“! Es standen gegenüber: formaler Kassen-Bürokratismus vs. Deine humorvolle Intuition und langjährig inspirierte Freude an der Bewegung.

Qualifizierter Tai Chi Lehrer

Ich entschied mich für Deine fundierte, pure Ausbildungsqualifizierung, auf direkter Linie der chinesischen Gründervätern – weltweit höchst anerkannt: WCTAG (World Chen Xiaowang Taijiquan Association Germany). Wir fanden eine eigene, sehr persönliche, auch wirtschaftlich faire Lösung, ohne formelles Zertifizierungs-Zinnober. Getragen von respektvollem Umgang begann Ende 2011 der Tai Chi-Unterricht bei Dir.

Seidenfaden-Qigong, Zen-Meditation, auch Elemente der Heilenden Laute fließen in dem Kurs, ineinander übergehend ein. Dabei zeigt sich Deine hohe Achtsamkeit für den gesundheitlichen Bedarf der kleinen Gruppe. Fast unmerklich variierst Du gegebenenfalls Dein Übungsprogramm, stets um das zentrale Prinzip kreisend, dem Wechsel zwischen den beiden Aspekten Yin und Yang.

Yoga bereits mit 12

In Sachen Kampfkünste bzw. asiatische Bewegungslehren blicke ich erfahren, aus div. Trainingsphasen von mittlerweile 35 Jahren zurück: Yoga, Judo, ATK, WT usw. bis zur Teilnahme an der Dt. Mannschaftsmeisterschaft Karate ’82, so dass ich mich darauf verlassen kann, zu erkennen, ob ein Lehrer mit einem guten Spirit beseelt, bzw. sein Angebot mit Dao, dem unbeschreibbaren natürlichen Fluss der Dinge dieser Welt, erfüllt ist oder ob es sich um ein „leeres“, nur modisches Sport-Business-Konzept handelt…

Erstaunlich war (und ist!), was eine vermeintlich einfache Übung, wie das Meditative Stehen (Stehende Säule), für eine intensive Herausforderung bedeutete.

Regelmäßiges Üben

Rasch verbesserte sich mein Allgemeinbefinden, die Körperhaltung sowie die Koordinations- und Konzentrationsfähigkeit.

…übrigens und nebenbei: alles elementar wichtige Grundlagen für meine aktuellen Golf-Ambitionen.

Und doch brauchte ich mehrere Wochen bis ich meinen geplagten, gar traumatisierten Körper zu lösen lernte und entspannen konnte. Damit gelang dann allerdings, nach und nach, die „Verbindung zur Erde“, die Stärkung meines Standes.

Dein Training gab mir wieder kraftvollen Halt „in der Welt“.

Und: es führte zu klareren Standpunkten, einer stabileren Lebenshaltung bis hin zur besseren Behauptung gegenüber den Widrigkeiten des Lebens, bei gleichzeitig gelassener Durchlässigkeit bzw. der Befreiung von so manch energieraubender Anhaftung. Deine dezenten Korrekturen, beim steten Verfeinern, halfen sehr.

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Mangels Masse

Danke, Camilla

Berlin / Hamburg – Stellt Euch vor: bester Fahrservice, direkt bis auf den Golfplatz, als charmantes Geschenk.

Zwar war ich in Topform. „Mangels Masse“ war allerdings wenige Tage vor dem großen Golfturnier noch völlig unklar, wie ich überhaupt zur Deutschen Meisterschaft nach Hamburg-Treudelberg komme.

Camilla, ich wußte, Du fährst sehr schön ruhig, hast einen tollen modernen Flitzer und bist häufig in nördlicher Richtung unterwegs. Aus meiner augenzwinkernden Bitte:

„Isch abbe gar keine Auto…, können wir vielleicht Deines nehmen?“,

wurde eine tolle Hinfahrt mit vielen Leckereien, geiler Musik und lieben Glücksbringer, so dass ich mich fühlte, als hätte ich die Meisterschaft bereits gewonnen!

Ein charmanter Start in die Turnierwoche.

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Bälle, Bälle, Bälle…

Danke, Golfer's Friend

Die medizinischen Schritte waren getan, jetzt startete mein Golftraining.

Allerdings, nicht nur ein normales, sondern ich setzte sich ein konkretes golfsportliches Ziel:

Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft der Golfer / -innen mit Behinderung, 2012.

Damit ich auf Eurer Driving Range ordentlich dolle Bälle verballern konnte, gab’s von Euch die aufmunternde Aufforderung:

„…’hau rein, bring den Sieg nach Berlin“,

verbunden mit einer 3.000er-special-card.

Das war eine großartige Motivation!

Es hat sich gelohnt, am 11./12 August 2012 konnte ich als schwer „Gehandicapter“ dort in Hamburg-Treudelberg, das Top Golfturnier topfit spielen!

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