Champagner !!!

Danke, Fanny L.

Wer toll siegt darf (sollte) auch richtig feiern…

Fanny, von Dir ließ ich mir gerne meinen heiß geliebten Espresso servieren. Denn, ich wohnte in unmittelbarer Nachbarschaft und im Laufe der Jahre federte ich immer wieder locker zu Dir ins Cafe-Restaurant. Wir lachten häufig ausgelassen, zweideutig. Auch Dich überraschte die Tatsache, dass ich plötzlich mit einem Bein, fast schon mit beiden, im Grab stand – Krebs

Es verging lange Zeit bis ich wieder öffentlich auftauchte. In der ersten Zeit noch mit Schlauch in der Nase, die Magensonde für die künstliche Ernährung. Dein schön-schmutziges Mundwerk flappste mir frech entgegen:

„Na damit kann man dich ja gleich direkt an die Bierleitung anschließen…“

Cooler Spruch! Dann, Dein kurzes Streicheln über mein „angeschlagenes“ rasiertes Haupt und ein paar echte, mitfühlende Worte zur weiteren Motivation. Dein Talent, einem Moment aufmunternd oder sogar sexy zu begegnen, wird mir immer in Erinnerung bleiben. Wie auch bei folgendem: Die 1. Kontroll-OP war extrem nervenaufreibend, da zukunftsweisend. Auf deren guten Ausgang wollte ich ein paar Tage später bei Dir mit einem klitze kleinen Glas Prosecco anstoßen…

Wenn, dann richtig!

Du fülltest ungefragt sowie völlig selbstverständlich ein richtig großes (!) Glas randvoll und bestimmtest augenzwinkernd mal eben über mich, für mich:

„Darauf doch wohl bitte einen echten Champagner.“

Champagner, eiskalt, lecker! Recht hattest Du. Vor lauter Überlebenskampf hatte ich scheinbar ganz verlernt, einen „Sieg“ würdig zu feiern.

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Autor_tj.PHOENIX

Autor_tj.PHOENIX

Botschafter für Inklusion | arts4PR-Mentor bei Hauptverband der Dt. Bauindustrie
Unternehmerblut fließt in den Adern, ein wildes Künstlerherz schlägt in der Brust. Wenngleich seine Kräfte zu gering sind (GdB 100), um loszustürmen und in der Arktis unermüdlich süsse Robbenbabies zu retten, agiert er überaus lebensbejahend: so teilt er das Handicap vieler von Geburt mit Behinderung lebender Menschen. Ebenso kennt er das Schicksal schwerster Unfälle und Krisen, u. a. durch eine höchst lebensbedrohende Krebserkrankung, die ihn 2010 traf.

2011 - beim NeuStart ins Leben kündigte er an: “In einem Jahr trete ich an, bei den Dt. Meisterschaften der Golfer mit Behinderung". Der Blog erzählt Ihnen von seinem Wiederauferstehen, wie ein PHOENIX aus dem Feuer...
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