Großer Mann – großes Herz

Danke, Karsten

Was macht Freundschaft aus? Wir überlegen mal kurz…

Wenn sich jemand einen Knochen bricht, dann wollen ihm 20 Menschen auf dessen Gips ein Autogramm geben. Wenn einem im Krankenhaus das Fußballer-Bein operiert wird, sind 10 Freunde am Krankenbett. Wenn man nach schwerster Bestrahlung anschließend noch etwas auf der Chemo-Station rumvegetiert, mit Schläuchen im Körper für die „Gift“-Cocktails, die künstliche Ernährung und ggf. einer zusätzlichen Bluttransfusion im Körper, dann zeigt sich das Phänomen, dass fast keiner mehr zu Besuch kommt.

Großes Herz – großer Mann

KARSTEN, Du warst immer an meiner Seite. Mit über 2 Metern, groß wie Klitschko und genauso starken Schultern, stütztest Du mich nach der OP und wir wagten die ersten Schritte im Garten. Und als auch noch eine Chemo nötig wurde, sagtest du spontan:

„Na dann fahr‘ ich halt ne Woche später in Urlaub“,

obwohl Du ein Jahr zielgerichtet daraufhin gewirkt hattest. Großes Herz, großer Mann. Das ist echte Freundschaft!

Immer wieder begleitest Du mich. Wir trainieren sportlich im Park, nehmen hier sowie dort mal einen guten Kaffee, oder wir feiern – uns und das Leben – ab und an auch mal richtig heftig-kräftig, bis zum Kaputtlachen, bis zum Umfallen, bis, statt der Arzt, die komischen humorlosen Ordnungshüter kommen. Tags darauf stecken wir die dicken Brauseköppe erneut zusammen und hecken neue Zukunftspläne aus.

Ziele & Motivation

Wie Sparringspartner arbeiten wir hart an unserer Performance. Empor aus der Hölle Krebs, zeigte sich mein Erfolg konkret mit dem Antritt zur Deutschen Meisterschaft der Golfer mit Behinderung 2012. Ein Jahr zuvor hatte ich dieses Ziel angesagt. Von mir sicherlich leicht „irre“. Von Dir allerdings als tolle Motivation stets akzeptiert und wohlwollend unterstützt.

thanks4help

PS: Dein großzügiger Spirit stärkt sehr meine Entschlossenheit, auf dem Weg der Heilung!

Autor_tj.PHOENIX

Autor_tj.PHOENIX

Botschafter für Inklusion | arts4PR-Mentor bei Hauptverband der Dt. Bauindustrie
Unternehmerblut fließt in den Adern, ein wildes Künstlerherz schlägt in der Brust. Wenngleich seine Kräfte zu gering sind (GdB 100), um loszustürmen und in der Arktis unermüdlich süsse Robbenbabies zu retten, agiert er überaus lebensbejahend: so teilt er das Handicap vieler von Geburt mit Behinderung lebender Menschen. Ebenso kennt er das Schicksal schwerster Unfälle und Krisen, u. a. durch eine höchst lebensbedrohende Krebserkrankung, die ihn 2010 traf.

2011 - beim NeuStart ins Leben kündigte er an: “In einem Jahr trete ich an, bei den Dt. Meisterschaften der Golfer mit Behinderung". Der Blog erzählt Ihnen von seinem Wiederauferstehen, wie ein PHOENIX aus dem Feuer...
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