Golftherapie auf Rezept?

Golf für Menschen mit Behinderung

DGV und Golfclub Haxterpark Paderborn melden online: Expertengespräch zur Thematik „Golf für Menschen mit Behinderung“.

Das freut im Namen des Blogs thanks4help, dessen Themenschwerpunkt genau die Erkenntnis ist, dass Golf auch Therapie ist und einen wunderbaren Beitrag zur Heilungsunterstützung bietet! Mein offen vorgelebtes Wiederauferstehen „wie ein Phoenix“, aus der brutalen Krebshölle, empor bis zur Deutschen Meisterschaft der Golfer_innen mit Behinderung, ist der beste lebende Beweis.

Die spezielle REHA-Form, mit all ihren positiven Erfahrungen für Leib und Seele, wie ich sie dauerhaft praktiziere, entwickelte sich 2010 im Umfeld der Krebs-REHA; zunächst intuitiv im Selbstversuch, insbesondere zum Ausgleich der eigenen, völlig traumatisierten nervlichen Verfassung…

Neue Lebensqualität

Den zwischenzeitlich bewährten Heilungsweg stabilisiert gesundheitlich ein fantastisches Team. Golfseitig ab dem ersten Moment u. a. Golflehrer Richard Bligh sowie nun weitergeführend PGA Professional Tim Raisner, nach dem Motto: Golf Project PHOENIX. Dagegen hatte manch pessimistischer Zeitzeuge anfangs meine bewussten Zielsetzungen als bedenkliche Nachwirkung von „zuviel“ Bestrahlung verlacht.

Therapiegespräche

2013 spielte ich zufällig mit Detlef Mielatz (Neigungsgruppe Golf der Bundeswehr) einen bemerkenswert respektvollen Flight und begleitete später mehrere Tage BGC-Vizepräsident Bernd Walsch, als dessen PREMIUM Caddie, nach Paderborn zum Integrationsturnier. Beide zeigten sich an meinem Schicksal interessiert und erkundeten jeweils anteilnehmend das erstaunliche Gelingen aus der sportlich-therapeutischen „Golftherapie“. (Anm. ausführlich in: Glück, wer ein Phoenix ist). Ob nun hier im BLOG, stets und ständig, oder unter 4-Augen vor Ort: ich erläuterte die Self-Coaching Ansätze aus meinen intensiven Jahren als Extremsportler, offenbarte detailliert die Coping Strategy der Krebsbewältigung und vermittelte bekanntlich den Kontakt der beiden „ranghohen Funktionäre“ zueinander. Wir trafen uns alle anlässlich des Golfturniers der Bundeswehr im Berliner Golf Club Gatow 2013…

Expertengespräch: "Golf für Menschen mit Behinderung"

Quelle: GC Haxterpark Paderborn

Expertengespräch

In Paderborn ging es nun konkret darum, den Rehabilitationssportgedanken durch die Einbindung von Golf weiterzuentwickeln und die Inklusion mit Hilfe des Golfsports zu fördern.

Wenn zwischenzeitlich aus dem ManPower beider o. g. „großen“ Golfsportfunktionäre und meinen kleinen informellen Impulsen, ein solch wunderbarer Schritt für andere behinderte Golfer mit angeregt wurde, ist dies für die Szene mehr als hilfreich!

Zur Expertenrunde, lt. WebSite Haxterpark, mit dabei:

  • Frau Susanne Leimeister (Deutscher Golfverband e.V.)
  • Herr Jörg Krebs (Deutscher Golfverband e.V.)
  • Herr Hans-Peter Mause (Behinderten Golf Club Deutschland e.V.)
  • Herr Bernd Walsch (Behinderten Golf Club Deutschland e.V.)
  • Herr Christian Nachtwey (Behinderten Golf Club Deutschland e.V.)
  • Frau Cilly Senger (Behinderten Golf Club Deutschland e.V.)
  • Herr Helmut Böhmer (Universitäts-Golfclub Paderborn e.V. / Haxterpark Paderborn)
  • Herr Stefan Quirmbach (Professional Golfers Association of Germany)
  • Herr Detlef Mielatz (Bundeswehr)
  • Frau Dr. Vera Jaron (Deutscher Behindertensportverband e.V.)
  • Frau Cora Hengst (Deutscher Behindertensportverband e.V.)
  • Frau Olga Kahlkopf (Deutscher Behindertensportverband e.V.).

Pilotprojekt

Für ein echtes, wissenschaftlich aufgestelltes Pilotprojekt gab ich Golffreund Bernd einen strategischen Gedanken mit auf den Weg: Kraft seiner Position bzw…

…“Kraft seiner Wassersuppe“, möge er auch den Kontakt mit der fortschrittlichen Krankenkasse suchen, deren Name mit T beginnt.

Ob damals viele duzend Mal in der Charité zum Zwecke der Krebsforschung oder eventuell hier im Rahmen einer langfristigen Rehabilitationsstudie, wer wäre als Versuchskaninchen besser geeignet? Insbesondere bei meiner Krankengeschichte?

Auf Rezept?

Der leitende „Golftherapeut“ der Privatklinik JANDKE (nicht auf dem Foto), schmunzelt hier für sich und wäre überrascht, wenn Golf wirklich kassenfinanzierter Behindertensport sowie zeitnah zur anerkannten Therapie würde. Denn bis heute neidet in Deutschland die armselige Kultur von Empathieheuschlern, selbst uns schwerbehinderten Patienten, dieses hoch wirkungsvolle Sporttraining, als zu elitär und damit sozial unverhältnismäßig, obgleich sich nachweislich schmerzliche „Handicaps“ lindern und Traumata geschmeidig auflösen.

Mittellosen Schwerbehinderten bleibt somit weiter nur die Hoffnung auf wohlwollende Sponsoren, die überhaupt erst diesen Heilungsweg in Gänze ermöglichen. Allerdings: gegen das „Schenken“ von ein wenig neuer Lebensqualität steht im Grunde sogar das verbandsseitige Reglement (Anm.: Golf Amatuerstatuten)!

Als selbst hart Betroffener, dennoch an die Experten:

thanks4help

Autor_tj.PHOENIX

Autor_tj.PHOENIX

Botschafter für Inklusion | arts4PR-Mentor bei Hauptverband der Dt. Bauindustrie
Unternehmerblut fließt in den Adern, ein wildes Künstlerherz schlägt in der Brust. Wenngleich seine Kräfte zu gering sind (GdB 100), um loszustürmen und in der Arktis unermüdlich süsse Robbenbabies zu retten, agiert er überaus lebensbejahend: so teilt er das Handicap vieler von Geburt mit Behinderung lebender Menschen. Ebenso kennt er das Schicksal schwerster Unfälle und Krisen, u. a. durch eine höchst lebensbedrohende Krebserkrankung, die ihn 2010 traf.

2011 - beim NeuStart ins Leben kündigte er an: “In einem Jahr trete ich an, bei den Dt. Meisterschaften der Golfer mit Behinderung". Der Blog erzählt Ihnen von seinem Wiederauferstehen, wie ein PHOENIX aus dem Feuer...
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