Herz(en) verschenken

Es ist Valentinstag

Eine schönen Valentinstag wünscht tj.PHOENIX

Eine schönen Valentinstag wünscht tj.PHOENIX

Heute leg ich Computer, Handy sowie den Masterplan mit Zielen und Terminen aus der Hand. Vielleicht legt die „Welt“ ihrerseits Parolen & Pistolen beiseite und wir verschenken alle nur(!) unsere Herzen…

Klar, dass ist etwas naiv und verträumt gedacht. Allerdings bin ich fest überzeugt, dass „Empathie heilt“.

Aktuelles Beispiel, der tolle Umgang bei meinem Schlüsselbein-Bruch.

Urlaub – Sturz – Schlüsselbein

Endlich Urlaub. Endlich Sonne und Energie tanken. Ein paar Tage Ski fahren, dachte ich. Kaum in Tirol angekommen, zweiter Tag, blaue, harmlose Piste: Fast im Stehen, am Ende des Abbremsens drehte ich noch etwas über die Ski und knallte rücklings auf meine linke Schulter – PÄNG. Das sah locker aus, war aber zu hart. Ich wusste sofort, die morsche Grete ist durch. Den Schmerz kannte ich aus drei früheren Brüchen des gleichen Schlüsselbeins.

Erstversorgung im KH Bruneck. Glück im Unglück, Rettungsärztin Dr. Rosmarie Oberhammer kümmerte sich im Rahmen einer Schmerz-Blindstudie bestens:

Ich weiß bis heute noch nicht, ob unser längeres Gespräch oder doch Spritze bzw. Tablette so gut wirkten…

Nach der Erstversorgung, noch in Tirol, sofort Kontaktaufnahme mit meinem Berliner Orthopäden Dr. med. Frank Makowsky. Er wiederum schloss sich kurz mit dem Schulterspezialisten Friedrich Jahn, Chefarzt der Evangelischen Elisabeth Klinik, um die beste Lösung zu besprechen, insbesondere auf Grund der Einflüsse aus zig OPs in diesem Bereich sowie der Nebenwirkungen aus Bestrahlungen und Chemos.

Bruch untypisch

Mit hoher ärztlicher Kompetenz, Umsicht und eben auch viel Empathie mir gegenüber wurde eine Operation zu Platzierung einer Platte und deren Verschraubung mit dem gebrochenen Schlüsselbein vorbereitet. Auf die Entnahme von Spongiosa (Knochenstück aus der Hüfte) wurde zu Glück verzichtet.

Gebrochen wie’n Stück Kreide: unspektakulär aber „zu glatt“

Ex-Narbe wieder auf, feinstes Titan rein. Reißverschluss wäre schlau.

 

 

 

 

 

 

 

Die OP verlief gut. Deren Notwendigkeit nahm ich im vollen Vertrauen auf „mein Team“ mental sehr gelassen. Nach zwischenzeitlich über 15 solcher bin ich zwar routiniert, viel mehr allerdings „sehr klar“ in der Bitte an meine Ärzte, was meine seelische Befindlickeit zur Stärkung benötigt. Dem Gelingen der Heilbehandlung schlossen sich erneut und nahtlos meine Osteopathen der Osteomed an. Die Spannungsschmerzen aus der Lagerung unter Vollnarkose konnten somit schnell neutralisiert werden.

Herz(en) verschenken

Obendrauf kamen zahlreiche gute Wünsche echter Freunde, einiger Auftraggeber und verbandsseitig auch persönlich vom obersten Chef. Ich bin sicher, trotz Rückschlag bin ich bald wieder fit und einsatzfähig, beruflich sowie sportlich. Für alles was zur Genesung meines lahmen Flügels beträgt, bin ich herzlich berührt. Dafür Euch heute viele HERZ-liche Valentinsgrüße.

thanks4help

Autor_tj.PHOENIX

Autor_tj.PHOENIX

Botschafter für Inklusion | arts4PR-Mentor bei Hauptverband der Dt. Bauindustrie
Unternehmerblut fließt in den Adern, ein wildes Künstlerherz schlägt in der Brust. Wenngleich seine Kräfte zu gering sind (GdB 100), um loszustürmen und in der Arktis unermüdlich süsse Robbenbabies zu retten, agiert er überaus lebensbejahend: so teilt er das Handicap vieler von Geburt mit Behinderung lebender Menschen. Ebenso kennt er das Schicksal schwerster Unfälle und Krisen, u. a. durch eine höchst lebensbedrohende Krebserkrankung, die ihn 2010 traf.

2011 - beim NeuStart ins Leben kündigte er an: “In einem Jahr trete ich an, bei den Dt. Meisterschaften der Golfer mit Behinderung". Der Blog erzählt Ihnen von seinem Wiederauferstehen, wie ein PHOENIX aus dem Feuer...
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Ein Gedanke zu „Herz(en) verschenken

  1. Sellten in meinem Leben habe ich Menschen kennengelernt, die so offenherzig und freundlich jedem gegenüber sind wie Herrn Jandke.

    Seine Fotos beim Tag der Bauindustrie, die er von mir gemacht hat, waren echt toll – auf den Fotos merkt man ganz genau, dass Herr Jandke den Fokus auf die wichtigen Dinge im Leben und die Dinge lenken kann, die einen Menschen ausmachen. Er hat die Gabe, diese wichtigen Punkte direkt in Szene zu setzen und gekonnt zu betonen bzw. unschöne Dinge zu kaschieren. Er hat ein tolles Auge für etwaige Details. Es ist traurig, wenn man lesen muss, dass gerade ein Gutmensch wie er so hart kämpfen muss und nun große Schmerzen zu bekämpfen hat. Wären mehr Menschen so wie er, dann wäre die Erde ein großes Stück besser.

    Ich wünsche Herrn Jandke eine gute Besserung – was Sie tun ist gut und Sie sind super!

    Eckhard Zeschky

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