Inklusion baut auf

Kampange mit: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und Saint-Gobain

Wann nützt Inklusion? Wenn viel darüber geredet wird oder wenn sie möglichst pragmatisch Anwendung findet? Ganz klar, Machen ist angesagt!

8. Juli / Berlin – Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V. und die partnerschaftlich verbundene Unternehmensgruppe Saint-Gobain Building Distribution haben mit mir heute vereinbart, den Slogan “Inklusion baut auf” im Rahmen der Deutschen Meisterschaften der Golfer /-innen mit Behinderung 2014 durch mich öffentlich zu präsentieren. Und, sie bieten mir die Möglichkeit an dem Turnier teilzuhaben.

Am TEE1 - Quelle: picture-e.de

Fotomodell oder behinderter Sportler? Start der Kampagne INLUSION BAUT AUF an Tee 1 – Quelle: picture-e.de

Es ist vielleicht kein Zufall, dass sich vor wenigen Wochen unsere Wege kreuzten: der von Michael Knipper, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und der meiner Person, dessen Biografie sowohl die Umstände eines von Geburt mit Behinderung Lebenden und ebenso auch die aus dem plötzlichen Schicksal schwerster Unfälle bzw. Krisen (Krebs) erfahrungsreich, authentisch erzählt.

Inklusion baut auf

Inklusion: viel, auch viel Unsinniges, wird z. Zt. zum Thema geschwätzt. Selbst namenhafte Institutionen, insbesondere sozialpädagogische wissen in der Tat oft nicht mal selbst was Inklusion (Teilhabe) wirklich ist. Ihre Modelle sind häufig schlicht falsch, besonders wenn Inklusion mit Integration verwechselt oder gleichgesetzt wird. Dies hier wird kein Fachvortrag, recherchieren Sie also bitte selbst was gesellschaftliche Teilhabe genau bedeutet und wie sie letztlich eben auch gerade den äußeren Rahmen einer Gesellschaft mit beeinflusst. Nur soviel: das vielfach zu hörende Gelaber erinnert an die Jungfrau die einem unablässig etwas über echten Sex erklärt. Unglaubwürdig. Oder die Frischlinge aus den Consulting-Buden, die nie selbständig verantwortlich ein Unternehmen und eigene Mitarbeiter führten, mit auf Theorien geprüften Master grad von der Uni kommen und nun selbstherrlich Firmen- & Personalmanagement beraten.

Bauindustrie: Branche der Macher

Inklusion braucht vorrangig lebende, reale Wege. Vorzugsweise im mehrfachen Sinne:

Inklusion baut auf – auf Menschen, Ideen und Projekte.
Inklusion baut auf – sie, “die” Menschen, Ideen und Projekte.
Inklusion baut auf – Barrierefreiheit.

Wir trafen uns, ja auch wir redeten. Allerdings eben mit praktischem Bezug. So hat der Hauptverband, um bildungsschwächeren jungen Menschen deren Einstieg in das bauwirtschaftliche Berufsfeld überhaupt erst einmal zu ermöglichen, überregional ein Netz an Kompetenzzentren eingerichtet. Eine nun angedachte Erweiterung dieser Einrichtungen wird künftig stärker auch Behinderten zu Gute kommen.

Barrierefreiheit – Teilhabe sichern

Apropos Behinderung, apropos Teilhabe. Stichwort: Barrierefreiheit. Hier zeigen sich meine beiden neuen Partner von Ihre fortschrittlichen wohnungspolitischen Seite, von ihrer gesellschaftlich nachhaltigen Haltung: Also, kein modischer Designtrend, sondern städtebauliche Gesamtaufgabe: Wie möchte ich wohnen? Ich, als Schwerbehinderter (GdB 100) wünsche mir eine Wohnung: stufenlos, ganz zentral in einem Stadtteil gelegen, in dem die infrastrukturellen Schwerpunkte optimal vernetzt sind, wo es kurze Wege gibt, klare Orientierungen. Mit diesem Wunsch stehe ich nicht allein da. Denn ein Blick auf die bekannten Alterspyramiden zeigt deutlich: In der bereits beginnenden Zukunft wird der überwiegende Anteil unserer Bevölkerung aus älteren Menschen bestehen. Dadurch wird sich das gesellschaftliche Zusammenleben grundsätzlich ändern müssen. Die Umsetzung erfordert bauliche Maßnahmen. Auch hierfür stehen der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und Saint Gobain Building Distribution…

Persönlichkeit stärken

Aus einer angeschlagen Position oder sogar aus einem sozialen Loch bzw. einer gesundheitlichen Hölle hinauszuklettern und wie ich zielorientiert wiederaufzuerstehen, ist sicher ungewöhnlich, wurde und wird von mir allerdings nachweislich vorgelebt. Es dürfte daher bestens geeignet sein Dritte in ähnlicher Lage beispielgebend zu ermutigen. Ein Beitrag den ich gerne persönlich einbringe. In dem von mir kreierten Slogan dazu findet sich dies sicher für uns alle, gegenseitig stärkend wieder.

SAINT-GOBAIN im Rücken

Im Rahmen des heute vereinbarten Engagements werde ich zunächst in einem ersten Schritt als Marken-Botschafter in Hamburg-Treudelberg zum Golfturnier antreten. Mit Saint-Gobain plus Hauptverband im Rücken bzw. auf dem Rücken, ausgestattet mit deren Shirt inkl. Slogan-Aufdruck, Logos und Bällen. Das bedeutet konkret und verbindlich: am 09. August wird der “spezielle” Golfball von mir am Start aufgeTEEt und möglichst weit zur Fahne und in eine möglichst erfolgreiche, gesunde, gemeinsame Zukunft abschlagen…

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Autor_tj.PHOENIX

Autor_tj.PHOENIX

Botschafter für Inklusion | arts4PR-Mentor bei Hauptverband der Dt. Bauindustrie
Unternehmerblut fließt in den Adern, ein wildes Künstlerherz schlägt in der Brust. Wenngleich seine Kräfte zu gering sind (GdB 100), um loszustürmen und in der Arktis unermüdlich süsse Robbenbabies zu retten, agiert er überaus lebensbejahend: so teilt er das Handicap vieler von Geburt mit Behinderung lebender Menschen. Ebenso kennt er das Schicksal schwerster Unfälle und Krisen, u. a. durch eine höchst lebensbedrohende Krebserkrankung, die ihn 2010 traf.

2011 - beim NeuStart ins Leben kündigte er an: “In einem Jahr trete ich an, bei den Dt. Meisterschaften der Golfer mit Behinderung". Der Blog erzählt Ihnen von seinem Wiederauferstehen, wie ein PHOENIX aus dem Feuer...
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