Ja, Man(n) „muss“!

Porsche 918 Spyder

Soeben raus von der Ärztin, fährt mir ein Porsche 918 Spyder „vor“ die Füße.

Berlin-Mitte – Keine Angst, es ist nichts passiert, die flache Flunder wurde grad just in dem Moment vor mir geparkt. Ich wusste sofort: solch hochkarätige Ingenieurkunst im Automobilbau siehst Du selbst in der Hauptstadt nicht alle Tage, insbesondere nicht dieses reinrassige Renngerät.

Es ergaben sich ein paar freundliche Worte mit dem sympathisch-gesprächigen Fahrer. Daniel Spesser, einem Dipl.-Ing. direkt von Porsche. Er beantwortete sogleich meine spontanen Fachfragen zu: Intelligent Performance, E-Power und Hybridantrieb.

918 – vom allerfeinsten

Die firmeneigenen Videoclips im Internet, WebSite und die Prospekte sind bereits perfekt. Aber, der 918 Spyder sieht in echt, wenn er original vor einem steht, noch edler aus, als wie es die Hochglanzpräsentationen ahnen lassen. Jedes Detail ist vom allerfeinsten durchdacht. Dieser limittierte Supersportler hat selbst mit den top Modellen aus eigenem Hause, wie man sie täglich dutzende Male sieht, annähernd nichts zu tun. Sorry, aber die „Normalos“ wirken dagegen wie ein Eintopf. Ich musste das Handy zücken…

…und konnte mir grad noch ne Visitenkarte von Daniel geben lassen, dann stand ich da, völlig hypnotisiert von dieser silbernen HigTec-Rakete, mitten auf der Straße, mitten in Berlin-Mitte.

Total geflasht.

Minuten später drängte sich unweigerlich die Frage auf:

Muss man den haben?

Treue Leser des Blogs kennen meine bunte Biografie, die gesundheitliche, wirtschaftliche sowie die berufliche. Nur kurz für die neuen unter Euch: tj.PHOENIX hat aus seinem ersten Leben den Staatlich geprüften Techniker in der Tasche, damit ein gewisse Affinität zum Thema Bestes Deutsches Ingenieurswesen. Er  verkaufte früher schicke Häuser und Wohnungen bzw. wohnte in solchen. Seine künstlerische Gabe und sein sicherer Blick für die schönen Dinge und Freuden des Lebens ist Insidern wohl bekann. Auch besaß er mal selbst ein geschmackvolles Cabrio (Mercedes SL – AMG). Als Berliner Vizemeister im Motorrad-Straßenrennsport von ’89, der seinerzeit einige Male eigenhändig flott über die Nürburgring Nordschleife flog (wie hier der 918),…

…schlägt sein Herz weiterhin für PS-starke, ästhetische Herrenbeschleuniger. Und, er betreibt heute noch elitären Sport. Spielt Golf, insbesondere seit der Zeit seiner schweren Krebskrise, als Therapie, als selbstverordnetes Gesundheitsziel, aktuell bis hin zu den Deutschen Meisterschaften der Golfer mit Behinderung ’14.

Geprägt durch diesen außergewöhnlichen Mix an sinnlich Schönem in meinem Leben, ist die Beantwortung also eindeutig zu erahnen…

Ja, Man(n) „muss“!

Besteht ’ne Chance dazu? Gesundheitlich bin ich hoffnungsfroh. Wie gesagt: gerade komme ich von meiner Ärztin, mit gutem Ergebnis der jährlichen Kontrolluntersuchung. In der MRT-Röhre wurden Kopf und Hals mal wieder in viele Scheiben „geschnitten“ und gescannt. Soweit ohne kritischen Befund. Damit wäre Part-1 geschafft. Die Möglichkeit steigt deutlich. Und Finanziell? Nun, da liegt eben doch ein langer Weg vor mir, denn mein neu entdecktes Lieblingsspielzeug kostet laut meines kompetenten Gesprächspartners, mal locker etwa 1.000.000,– EUROs. Ich werde daher gleich hier einen Spendenaufruf starten…

…Wer hilft mir dabei, biiiiiitte?

Vielleicht holt mich Daniel zwischenzeitlich mal ab, für ’nen kleinen Ausflug oder er fährt mich – netter Weise – nur mal kurz zur nächsten Deutschen Meisterschaft in 2015? Wir basteln daraus dann eine charmante PR-Geschichte, beispielsweise nach dem Motto:

Inklusionssport à la Porsche: Im 918er zur Golf-DM ’15

So lange gehe ich weiter fröhlich zu Fuß. Der Tag heute hat mich jedenfalls mehrfach sehr erfreut und gibt einen traumhaften Motivationsschub, für meinen weiteren Weg des Wiederauferstehens.

thanks4help

Autor_tj.PHOENIX

Autor_tj.PHOENIX

Botschafter für Inklusion | arts4PR-Mentor bei Hauptverband der Dt. Bauindustrie
Unternehmerblut fließt in den Adern, ein wildes Künstlerherz schlägt in der Brust. Wenngleich seine Kräfte zu gering sind (GdB 100), um loszustürmen und in der Arktis unermüdlich süsse Robbenbabies zu retten, agiert er überaus lebensbejahend: so teilt er das Handicap vieler von Geburt mit Behinderung lebender Menschen. Ebenso kennt er das Schicksal schwerster Unfälle und Krisen, u. a. durch eine höchst lebensbedrohende Krebserkrankung, die ihn 2010 traf.

2011 - beim NeuStart ins Leben kündigte er an: “In einem Jahr trete ich an, bei den Dt. Meisterschaften der Golfer mit Behinderung". Der Blog erzählt Ihnen von seinem Wiederauferstehen, wie ein PHOENIX aus dem Feuer...
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Ein Gedanke zu „Ja, Man(n) „muss“!

  1. Guten Morgen Thomas (ich denke wir bleiben bei DU:-))

    Es ist eine wunderschöne Erfahrung, dass wir Dir ein lächeln ins Herz
    zaubern durften… Dein Lebensweg ist sicherlich herzergreifend und
    atemberaubend, mit welcher Energie Du anderen Menschen Mut machst!
    Zumindest für einen kleinen Zeitpunkt konnten wir Dir „heilendes Adrenalin“
    in die Blutbahn pumpen:-).
    Dein Schicksal ist alles andere als schön, dennoch macht es mir sehr Mut,
    wenn man eine solche Diagnose bekommt. Aufstehen, wenn man am Boden liegt
    ist auch aus meiner Erfahrung das Beste Mittel. Ich wünsche mir natürlich,
    dass ich und vorallem am liebsten, Alle Menschen von einer solchen Diagnose
    verschon bleiben…
    Ich freue mich umso mehr, dass wir uns getroffen haben… dass Du eine
    Motivation für viele darstellst und vorallem, dass Du weiter kämpfst…
    dafür, dass man solche Momente im Leben, wie wir sie in Berlin erleben
    durften, genießen kannst. Bleibe so wie Du bist und vorallem viel Erfolg in
    Deinen Meisterschaften und im gesundbleiben…!

    Porsche drückt Dir die Daumen und wünscht alles gute für Deine Gesundheit!
    Kämpfe und beschleunige weiter… wie unser 918….

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