Optimierte Optik

Danke, Beuth Hochschule für Technik, Berlin

Berlin – Studenten der Beuth Hochschule trainieren ihr praktisch-fachliches Können im Studiengang Augenoptik / Optometrie

Studierende der höheren Semester untersuchen, im Rahmen eines klinischen Praktikas, die Augen von Freiwilligen, mit klassischen Sehtests, medizinischen Checks sowie auch mit modernsten computergestützten Analyseverfahren, wie es Kliniken aufweisen wenn es um die ärztliche Bewertung von Augenkrankheiten geht oder zur detailgenauen Vorbereitung von OP-Eingriffen.

Proband tj.PHOENIX

Über einen begeisterten Tippgeber erfuhr ich vom Programm der Beuth Hochschule für Technik Berlin. Nach meiner Krebstherapie und des danach deutlich verschlechterten Sehvermögens, wollte ich sicher gehen, dass nicht weitere Folgen unerkannt aufkommen bzw. diese frühzeitig entdecken würden.

Erste Brille

Labormitarbeiterin Dipl.-Ing. Katja Hebestedt und ich kamen für einige Termine überein. So stand ich im Frühjahr 2013 den drei angehenden Fachfrauen: Sandra Bargenda, Stefanie Wurche und Melanie Freitag als „persönlicher Patient“ zur Verfügung. Dutzende von Messungen wurden durchgeführt, viele Male meine subjektive Wahrnehmung abgefragt. Auf Basis der von den Damen herausgearbeiteten und von Professor Ralph Krüger kontrollierten Befunden wurde beschlossen, mir meine erste Brille – kostenfrei – auf die Nase zu setzen.

Eine entsprechende soziale Voraussetzung begründet sich aus meiner geringen Rente. Die beiden angehenden Augenoptiker, Tobias Gutzeit und Alexander Hatleb übernahm die Aufgabe mir diese, vor Ort, im eigenen Labor, millimetergenau zu schnitzen. Hierbei wurden Sie zu höchster Präzision angehalten, von Andreas Kasper und auch ihrer, auf den perfekten Sitz achtende Dozentin Eileen Mateyka.

Bestmöglich optimiert

Ein toller, freundlicher Support der auch meine Wettkampfleistungen als behinderter Golf-Sportler erheblich steigert.

Nun sehe ich den Golfball erstmals präzise, wenn ich ihn inzwischen gute 220 Meter weit abschlage. Ganz klar legal, garantiert kein Doping!

Beste Voraussetzungen für meine Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft der Golfer mit Behinderung, im Aug. 2013.

thanks4help

Autor_tj.PHOENIX

Autor_tj.PHOENIX

Botschafter für Inklusion | arts4PR-Mentor bei Hauptverband der Dt. Bauindustrie
Unternehmerblut fließt in den Adern, ein wildes Künstlerherz schlägt in der Brust. Wenngleich seine Kräfte zu gering sind (GdB 100), um loszustürmen und in der Arktis unermüdlich süsse Robbenbabies zu retten, agiert er überaus lebensbejahend: so teilt er das Handicap vieler von Geburt mit Behinderung lebender Menschen. Ebenso kennt er das Schicksal schwerster Unfälle und Krisen, u. a. durch eine höchst lebensbedrohende Krebserkrankung, die ihn 2010 traf.

2011 - beim NeuStart ins Leben kündigte er an: “In einem Jahr trete ich an, bei den Dt. Meisterschaften der Golfer mit Behinderung". Der Blog erzählt Ihnen von seinem Wiederauferstehen, wie ein PHOENIX aus dem Feuer...
Autor_tj.PHOENIX

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3 Gedanken zu „Optimierte Optik

  1. Sehr geehrter Herr Jandke, ich gratuliere Ihnen zu Ihren so schwer erkämpften Erfolgen, danke Ihnen für die Veröffentlichung Ihrer Gedanken und wünsche Ihnen auch weiterhin viel Erfolg, Gesundheit und Freude am Leben. Habe selbst am Montag den dritten OP Termin (Plattenepithelkarzinom/Tonsillenkarzinom) Beste Grüße aus dem UKB sendet Ihnen Michael Schneider

  2. Sehr geehrter Herr Jandke, ich gratuliere Ihnen zu Ihren so schwer erkämpften Erfolgen, danke Ihnen für die Veröffentlichung Ihrer Gedanken und wünsche Ihnen auch weiterhin viel Erfolg, Gesundheit und Freude am Leben. Habe selbst am Montag den dritten OP Termin (Plattenepithelkarzinom/Tonsillenkarzinom) Beste Grüße aus dem UKB sendet Ihnen Michael Schneider

  3. Sehr geehrter Herr Jandke,

    vielen Dank für die Teilnahme an unserem klinischen Praktikum. Wir sind sehr an weiteren Probanden interessiert und wenn Sie diese Bitte weitertragen können, wären wir Ihnen dankbar. Die Studierenden profitieren von der Möglichkeit, externe Probanden zu untersuchen und somit „echte“ Fälle und Krankheitsbilder zu sehen und kennenzulernen. Die Probanden erhalten im Gegenzug eine sehr umfassende Untersuchung ihrer Augen und einen detaillierten Befundbericht. Die Weiterversorgung mit Brille oder Kontaktlinsen klären wir im Einzelfall. Personen, die Leistungen nach dem SGB II, XII oder nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten, werden hierbei bevorzugt behandelt.

    Viele Grüße

    Katja Hebestedt
    Dipl.-Ing. (FH) Augenoptik

    BEUTH HOCHSCHULE FÜR TECHNIK BERLIN
    University of Applied Sciences

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