Hot-Olympia Fitnesstraining

Danke, FITNESS and FRIENDS

Es war kalt und es blieb lange, zu lange kalt. Der Frühling wollte und wollte scheinbar nicht Golf spielen. Was hilft’s…

Dann wird die Saison alternativ vorbereitet! Mein Plan: Fitnesstraining, speziell mit Hot Yoga den Kreislauf stärken und die Faszien geschmeidiger machen sowie mit Kinesis-Geräten an Kraft bzw. Haltemuskulatur arbeiten, um im Golfschwung sowohl stabiler als auch dynamischer zu werden.

Willkommen im Club

Bei mir in der Nähe bot sich an Fitness & Friends. Was ich von meinen Nachbarn in Berlin-Mitte wusste?

  • moderner Sports Club mit Spa und Lifesyle-Konzeption,
  • tageslicht hell, top gepflegt sowie
  • mit Geräten der neuesten Generation ausgestattet,
  • betreut von geschulten Trainern.

Und, was mich gleich beim Kennenlernen überraschte: das Trainerteam ist besetzt mit sehr erfolgreichen Olympia-Sportlern und WM / EM Spitzenathleten! Alle gut drauf, alle bringen ihre feine Art ein, mit den Gästen charmant, humorvoll umzugehen. Der hauseigene Slogan „…Friends“ wird souverän gelebt. Gleichwohl ist der Spirit hoch professionell und auf Wunsch sehr tough leistungsorientiert!

Heißer Olympia Stützpunkt

Thema Faszien – bei mir eine echte Herausforderung: stark vernarbt, sogar verklebt, durch zig OPs, Brüche, 30 Bestrahlungen und Chemos. Dadurch täglich schmerzend sowie aktuell von einer weiteren Kontroll-OP (Januar) schwer gestresst. Manchmal wird ungläubig die Frage gestellt:

„Und damit will ER nun wirklich Golfen?“

Ja, der Gehandicapte will sogar erneut bei der Deutschen Meisterschaft der Golfer / -innen mit Behinderung antreten.

Also fing ich an mit Hot Yoga, mit Ditte Kotzian, der Bronzemedaillen-Gewinnerin im Turmspringen, 2008 in Peking. Welche Lehrerin könnte sich wohl ästhetischer bewegen. Ein Vorbild an präziser Koordination im freien Raum. Apropos Raum: trainiert wird in einem picobello-sauberen Saal mit glänzend weiß lackiertem Boden und hochgedreht auf sommerliche 38 Grad. Zugegeben, ich dachte:

Die 38 plus weitere 37 Grad von DITTE – puh, ist nur mir so heissss…?

Das ist quasi Training in der Sauna. Zugegeben, zum Zweiten: zunächst schwächelte der „golfende Yogi“ konditionell noch etwas. Also in den ersten Einheiten die eigene angeschlagene Natur vorsorglich geachtet und den Ehrgeiz runtergeschraubt. In dem aufmerksam geführten 1,5 Std.-Kurs wird das hohe, kreislauffordernde Level durch kurze Wasserpausen und viele Entspannungsphasen berücksichtigt. Schritt für Schritt konnte ich immer besser nach den Belastungen switschen und mich in den ruhigen Momenten kurz erholen.

Subjektiv fühlte ich zusehens eine Steigerung, objektiv gab es die gleiche positive Rückmeldung von meinem Physio-Team. Das spürt wöchentlich ganz genau, welche Trainings mir – ob und wie – bekommen. Übrigens: Schnelles, mentales Umschalten ist auch beim Golfen sehr wichtig, insbesondere nach Fehlschlägen. Jedes Festhalten an kleinsten „alten“ Gedanken beeinflusst den nächsten Ballflug…

Dynamic Power by Kofi

Kofi Prah war Olympia-Fünfter im Weitsprung, 2000 in Sydney. Er ist damit Experte in Sachen Dynamik. Er zerlegte mir den Golfschwung in Rund ein Dutzend Sequenzen, für ein Programm an den KINESIS-Geräten. So konnte ich jede einzelne Muskelpartie gezielt in 3-dimensionalen Bewegungen ansteuern. Zur gemeinsamen Freude wurden die geplanten Trainingsstufen / Etappenziele von meinem Körper gut toleriert. Ein wichtiger Schritt in Richtung Heilung und neuer Lebensfreude.

Drei intensive, motivierende Monate stand mir Fitness & Friends Berlin als Partner aktiv zur Seite – eine perfekte Saisonvorbereitung!

thanks4help

PS: Jetzt, in der Lounge vom Club, hänge ich in den feinen Ledersesseln, hab‘ mir einen Espresso bringen lassen, schreibe dies und bin vom Trainingstag…

„…herrlich schön platt.“

Optimierte Optik

Danke, Beuth Hochschule für Technik, Berlin

Berlin – Studenten der Beuth Hochschule trainieren ihr praktisch-fachliches Können im Studiengang Augenoptik / Optometrie

Studierende der höheren Semester untersuchen, im Rahmen eines klinischen Praktikas, die Augen von Freiwilligen, mit klassischen Sehtests, medizinischen Checks sowie auch mit modernsten computergestützten Analyseverfahren, wie es Kliniken aufweisen wenn es um die ärztliche Bewertung von Augenkrankheiten geht oder zur detailgenauen Vorbereitung von OP-Eingriffen.

Proband tj.PHOENIX

Über einen begeisterten Tippgeber erfuhr ich vom Programm der Beuth Hochschule für Technik Berlin. Nach meiner Krebstherapie und des danach deutlich verschlechterten Sehvermögens, wollte ich sicher gehen, dass nicht weitere Folgen unerkannt aufkommen bzw. diese frühzeitig entdecken würden.

Erste Brille

Labormitarbeiterin Dipl.-Ing. Katja Hebestedt und ich kamen für einige Termine überein. So stand ich im Frühjahr 2013 den drei angehenden Fachfrauen: Sandra Bargenda, Stefanie Wurche und Melanie Freitag als „persönlicher Patient“ zur Verfügung. Dutzende von Messungen wurden durchgeführt, viele Male meine subjektive Wahrnehmung abgefragt. Auf Basis der von den Damen herausgearbeiteten und von Professor Ralph Krüger kontrollierten Befunden wurde beschlossen, mir meine erste Brille – kostenfrei – auf die Nase zu setzen.

Eine entsprechende soziale Voraussetzung begründet sich aus meiner geringen Rente. Die beiden angehenden Augenoptiker, Tobias Gutzeit und Alexander Hatleb übernahm die Aufgabe mir diese, vor Ort, im eigenen Labor, millimetergenau zu schnitzen. Hierbei wurden Sie zu höchster Präzision angehalten, von Andreas Kasper und auch ihrer, auf den perfekten Sitz achtende Dozentin Eileen Mateyka.

Bestmöglich optimiert

Ein toller, freundlicher Support der auch meine Wettkampfleistungen als behinderter Golf-Sportler erheblich steigert.

Nun sehe ich den Golfball erstmals präzise, wenn ich ihn inzwischen gute 220 Meter weit abschlage. Ganz klar legal, garantiert kein Doping!

Beste Voraussetzungen für meine Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft der Golfer mit Behinderung, im Aug. 2013.

thanks4help

Lieblingswort: NICHTS

2. Krebs Kontroll-OP

Es gibt Wörter in Sätzen die sind ganz schlicht und doch so schön – solch eines  ist für mich seit heute: NICHTS!

Am 28.01. legte sich der PHOENIX nochmals unters Messer. Es galt einen MRT-Befund, im Rahmen der regelmäßigen Krebs-Nachsorge (Sankt Gertrauden-Krankenhaus), genauestens zu untersuchen. Unter Vollnarkose wurden Gewebeproben entnommen und analysiert, um Gewissheit zu erlangen, wie die entdeckte “Aktivität” am Zungengrund zu werten ist.

OA Dr. med. André Zakarneh war erneut der gewünschte Operateur. Da er mir seinerzeit das böse Drama – gezwungenermaßen – offenbaren musste, war ich erpicht von ihm heute sinngemäß nur zu hören: NICHTS! Es klang dann wie Musik in meinen Ohren, als er diesmal die gute Botschaft aussprach:

„Alles ok, nichts Verdächtiges…“

Im ärztlichen Bericht steht „es“ ebenfalls, dort selbstverständlich sehr fachlich, in Worten die nicht jeder so gut kennt, allerdings ein Mensch mit Krebserfahrung zu gerne liest:

„..kein Anhalt für Malignität im vorliegendem Material
…keinen Anhalt für ein Rezidiv.“

* Laut Wikipedia: Malignität (lat. malignitas ‚Bösartigkeit‘, ‚Missgunst‘) und Rezidiv (von lat. recidere, „zurückfallen“).

Apropos Worte: Danke für Eure, Ihre, Deine lieben Gedanken, gefasst in hoffungsvolle Worte. Viele erreichten mich per eMail und Anruf, einige über das online Feedback. Und, Danke für die heftig gedrückten Daumen. Diese können – ab sofort – im Eisbad gekühlt werden…

thanks4help

Nach BLOG-Diktat das KH umgehend verlassen, in Richtung Golf Saison 2013!