Mangels Masse

Danke, Camilla

Berlin / Hamburg – Stellt Euch vor: bester Fahrservice, direkt bis auf den Golfplatz, als charmantes Geschenk.

Zwar war ich in Topform. „Mangels Masse“ war allerdings wenige Tage vor dem großen Golfturnier noch völlig unklar, wie ich überhaupt zur Deutschen Meisterschaft nach Hamburg-Treudelberg komme.

Camilla, ich wußte, Du fährst sehr schön ruhig, hast einen tollen modernen Flitzer und bist häufig in nördlicher Richtung unterwegs. Aus meiner augenzwinkernden Bitte:

„Isch abbe gar keine Auto…, können wir vielleicht Deines nehmen?“,

wurde eine tolle Hinfahrt mit vielen Leckereien, geiler Musik und lieben Glücksbringer, so dass ich mich fühlte, als hätte ich die Meisterschaft bereits gewonnen!

Ein charmanter Start in die Turnierwoche.

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Bälle, Bälle, Bälle…

Danke, Golfer's Friend

Die medizinischen Schritte waren getan, jetzt startete mein Golftraining.

Allerdings, nicht nur ein normales, sondern ich setzte sich ein konkretes golfsportliches Ziel:

Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft der Golfer / -innen mit Behinderung, 2012.

Damit ich auf Eurer Driving Range ordentlich dolle Bälle verballern konnte, gab’s von Euch die aufmunternde Aufforderung:

„…’hau rein, bring den Sieg nach Berlin“,

verbunden mit einer 3.000er-special-card.

Das war eine großartige Motivation!

Es hat sich gelohnt, am 11./12 August 2012 konnte ich als schwer „Gehandicapter“ dort in Hamburg-Treudelberg, das Top Golfturnier topfit spielen!

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Spirit of Golf

Danke, Golf PRO Simon

Berlin – Herbstmorgen, leichter Nieselregen. Weit und breit kein Mensch auf der Driving Range, nur ein schwarzer Mann, der für sich ganz ruhig ein paar Golfbälle schlug. Er sollte mein Golflehrer werden…

Aus der Ferne, so dachte ich zunächst, sähe ich Tiger Woods beim Training, so elegant der Schwung. Simon – wir kamen ins quatschen, unsere Schwingungen passten, wir begannen ab diesem Tag an meinem Golfschwung zu arbeiten, nach Deiner „afrikanischen“ Art eines Golf PROs: ganz gelassen, mit sehr viel Freude, feinen taktilen Korrekturen der Bewegungen…ganz langsam…ganz rhythmisch…ganz relaxt. Das gefiel mir gut, zumal das Regelbuch völlig ignoriert wurde und wir uns nur auf das Spielen einließen. Dann, zur Platzerlaubnis-Prüfung, wurde es studiert, allerdings auch nicht so übertrieben, wie sonst „deutsch geartete“ Golfer dies allzu gerne, allzu ernst handhaben…

In Trance

Die PE (über Golf Berlin Mitte) fiel in die Winterzeit. Unsere talentierten Ladies Mara und Anja, der zwischenzeitlich kleinen, sehr sympathischen Anfängergruppe, drängten zur ersten echten Platzrunde. Eisreif auf dem Platz von Prenden. Erstes Tee. Du hattest die Ehre, legtest vor. Ich erinnere mich genau wie ich sah, wie Du in Trance fielst und einen grandiosen Abschlag abfeuertest, der mit Fade durch die klirrend kalte Luft perfekt am angekündigten Punkt aufschlug. Beeindruckt fragte ich,

Was war denn DASS?“

Du nur kurz:

„TIGERLINE!“

Wir lachten. Lachten, wie so häufig, beispielsweise auf der Range von Golfer’s Friend: Du zeigtest mal eben, gegen die kleine Wette um einen Espresso, wie man selbst mit meinem uralten Callaway H3 den Ball punktgenau auf die 200 Metermarke setzt.

2012 – als es um das Ziel, die Teilnahme zur Deutschen Meisterschaft der Golfer / -innen mit Behinderung für mich ging, gab’s noch ein schönen Glücksbringer mit auf den Weg: ein perfekt in meine Klassik-Serie passender, mir noch fehlender Driver, von meinem guten lieben „Golf Guru“.

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