Krisenintervention

Danke, Dipl. Soz.päd. Anja Roedenbeck

Wenn ein Staubsauger kaputt geht, streikt plötzlich der Kühlschrank, spinnt auch die Waschmaschine, klemmt das Bügelbrett.

Sinngemäß Murphys Gesetz…

…und es galt genauso für mich! Mich trafen zeitlich dicht aufeinander: eine schwere Erkrankung, in deren Folge Auftragsverluste, zusätzlich Zahlungsausfälle säumiger Kunden, Bürgschaften aus früheren Unternehmungen schlugen ein, Wohnung und Auto „flogen“ weg, die Beziehung zerbrach. Dann, obendrauf Totalausfall der Computeranlage und in der finalen Belastung die Diagnosen: gefährlicher Krebs und Wirbelsäulenbrüche!

ANJA ROEDENBECK Sie erkannten die Situation in deren gesamten Dimension. Um einem sozialen Absturz sofort wirksam entgegenzutreten, mussten umgehend formale Schritte abgewickelt werden. Es waren für mich, dem am Boden liegenden Schwerbehinderten dringend etliche behördliche Anträge schriftlich zu formulieren. Sie halten sensationell und professionell!

Schreibtisch für Krisenintervention
Durch Ihre Tätigkeit als Coach der IMMANUEL DIAKONIE GROUP sind Sie fit in der Behindertenhilfe bzw. der Handhabung sämtlicher Abläufe der Sozialberatung. Auch haben Sie Zugriff auf das Computerkabinett der Einrichtung BERATUNG & LEBEN, in Berlin-Pankow. Dieses öffneten Sie mir, ganz pragmatisch, fast täglich. Statt, wie für das Publikum sonst,  2x wöchentlich, 2 Stündchen.

Wenn dies organisatorisch nicht möglich war, war mir ein Sitz an Ihrem persönlichen Schreibtisch (vollumfänglich inkl. Telefon, Computer, Fax und sogar Briefmarken) sicher. Durch dieses sehr weitgehende Privileg und durch Ihr hohes Verständniss für meine, speziell unternehmerisch geprägte Situation, ließ sich – insbesondere wirtschaftlich – noch viel im letzten Moment retten!

Später führte diesen externen, kompetenten „Büro“-Service für meine Krisenintervention, Ihre Kollegin Dipl. Soz.päd. S. KÜNNECKE weiter und ergänzte mit Schriftsätzen, u. a. an die  STIFTUNG DEUTSCHE KREBSHILFE.

thanks4help
tj.phoenix

Tote Hose?

Danke, Dr. med. Wolfgang Schneider-Löer und Dr. med. Frank Rücker

Wie reagiert eigentlich die Manneskraft auf Belastungen bei Krebs?

Genau genommen, lässt sich dass so pauschal nicht beantworten.

Totalausfall

Ich hatte Todesangst, Stress ohne Ende, Schmerzen, Depressionen…Vergiftungen. Für mich gesprochen galt in dieser Zeit:

Tote Hose!

Kurz erinnert:

Es galt zu „durchstehen“: 1x schockierende Diagnose, 1x schwerste + 4x weitere OPs inkl. Narkosemittel, 1x heftige Komplikation durch einen Katheter, wodurch viel Blut gepisst wurde, 30x harte Bestrahlung die immer wieder brutal Angst triggerten (Verbrennen bei lebendigem Leibe), 2x elende Chemo-Zyklen, deren Vergiftung der Körper loswerden wollte, mit: Kotzen bis die Galle kein Grün mehr spukt und Husten bist die Lunge berstet oder zumindest die Leisten „brechen“. Kurzum: alles potenzraubend.

Ergo: Alle Tendenzen zeigten nach unten.

Dr. Schneider-Löer und Dr. Rücker, Ihre urologische Praxis wurden mir empfohlen. Gleichfalls von einem Mediziner, gleichfalls aus meinem Team. Wichtig: bezüglich des Krebses, Ihre weiteren Untersuchungen. Psychisch dabei aufbauend, Ihre sehr empathische Ansprache.

Sie stellten hoffnungsgebend in Aussicht, dass, mit etwas Geduld, sowohl der Körper wie auch die Seele sich beruhigen, nach und nach erholen. Und sich dann, ganz natürlich, ein reges Liebesleben wieder „zeigen“ wird.

Und so „kam“ es dann eines Tages  auch…

thanks4help

Ziel ’10: Act of Zero

Danke, Dr. med. Petra Sandow

Für „meine“ Hausärztin entschied ich mich seinerzeit, da Naturheilverfahren, neben der Schulmedizin, zu ihrem Behandlungsansatz gehören.

Später, als ich schwer an Krebs (Tonsillenkarzinom) erkrankte, eröffneten Sie mir daher unmittelbar auch komplementäre Konzepte.

Frau Dr. SANDOW, während der kritischen Zeit kamen Sie mir stets sehr entgegen! Immer wieder griffen Sie kurzer Hand in Ihr Regal und deckten mich pragmatisch, jeweils entsprechend der Ergebnisse aus den Blutuntersuchungen, mit Mustern ein:

  • Selen,
  • Folsäure,
  • Magnesium,
  • Eisen,
  • B12-Ampullen,
  • Darmflora-Präparate etc…

Da die Krebs-Krise sowie meine angeborenen Behinderungen zu weitreichenden Folgen im gesamten Leben führten, glich Ihre Praxis dann auch noch häufig einer behördlichen Schreibstube, mit viel Geduld für meine vielen Fragen und die umfangreichen Anträge, zu:

  • REHA-Heilkur,
  • REHA-Sport,
  • Fahrdienste,
  • Behindertenausweis / Versorgungsamt,
  • Mehraufwand Spezialernährung,
  • Rente wg. Erwerbsminderung,
  • Stellungnahmen usw…

Sie hatten viel für mich zu (ver)schreiben. Hier zeigte sich Ihr großer Erfahrungsschatz aus dem außergewöhnlichen Engagement der langjährig praktizierenden Allgemeinmedizinerin und der auch formal gewandten Landessportärztin für den Behinderten Sportverband Brandenburg e.V.

Mein „MVZ“
In künstlerischer Freiheit darf ich benennen, was Sie mir – sehr geschätzt – in Ihrer Praxis bzw. mit Ihrem engagierten Praxis-Team persönlich entgegenbringen:

Mein  Medizinisches Versorgungs Zentrum.

Act of Zero!
Geht es auch andersrum? Erfreulicher Weise, ging auch dies. Ende 2010 setzte ich die durch zahlreiche OPs, Bestrahlungen und Chemos bedingten Schmerzmittel schrittweise bis auf 0 (in Worten: NULL). Anfang 2011 gab ich Ihnen demonstrativ und mit großer beidseitiger Freude, die restlichen Medikamente zur Entsorgung: Tilidin, Tramal, Novalgin Morphium-Pflaster, all dieses Zeugs, mit all den heftigen Nebenwirkungen.

Um dem schweren Fatique-Syndrom zu begegnen, begannen wir ein Programm zur Entgiftung sowie zum Wiederaufbau der stark angegriffenen Magen- und Darmflora.

Apropos Wiederaufbau: Mein Vorhaben

Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft der Golfer / -innen mit Behinderung, in 2012

traf Ihr Wohlwollen. Sie bestärkten mich sofort in meinem ambitionierten Ziel. Insbesondere, da der Sport bei meinen GdB 100:

„…sehr Behinderten-geeignet sei, gleichermaßen für den mentalen wie auch den körperlichen Aufbau.“

thanks4help
tj.phoenix