Film: My way to olympia

Behindertenbeauftragte lädt ein: Film schauen und über Inklusionskultur reden.

Berlin – Gestern Abend ging’s für tj.PHOENIX zur Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Verena Bentele. Im Rahmen der diesjährigen Kultur-Auftaktveranstaltung wurde der Film „My way to olympia“ gezeigt.

In dieser sehenswerten Dokumentation geht es entsprechend um mein Lieblingsthema: Behinderte im Leistungssport. Ein Werk des gleichfalls behinderten Regisseurs Niko von Glasow.

Anschliessend wurden, im Rahmen einer offenen Diskussion, mit Spitzenathleten (Rollstuhltennis und Rudern) sowie zwei beteiligten, filmschaffenden Damen, einige Gedanken zu den Themen Inklusion, Inklusionsssport, Lebenswege etc. ausgetauscht.

Nicht jeder liebt Schweiß

Leistungssport, als Weg eines behinderten Menschen, ist „ein“ Weg, manchmal auch ein „schräger“. Nicht für jeden Menschen geeignet. Auch richtig: nicht mal jede Sportart ist inklusionsgeeignet, oder ließe sich irgendwie vergleichen. Manchen fehlt der Ansporn oder schlicht die Bereitschaft zum Schwitzen. Anderen dafür gibt er Motivation, ist Lebenssinn, ist der Weg ihrer Heilung… Weiterlesen

B-Note „sehr gut“

Dt. Meisterschaften der Golfer / -innen mit Behinderung 2014

9. / 10. Aug. – Deutsche Meisterschaften der Golfer / -innen mit Behinderung, in Hamburg-Treudelberg.

Es war endlich wieder soweit. Die erneute Teilnahme an diesem Wettbewerb war das angestrebte sportliche Ziel meiner REHA bzw. Wiederauferstehung für 2014. Dass dies tatsächlich gelingen sollte, hatte allerdings mit „Teilhabe“ im gesamten gesellschaftlichen Sinne zu tun!

Mein Wille geschehe…

Nur, ich bin nicht der Herr. Es brauchte also das Wohlwollen von vielen Menschen, dass dieser Weg gut für mich ist, so wie er sich, scheinbar wie von selbst, für mich fügt. Und es brauchte das Verständnis, dass jeder etwas schöpferisch für unsere gemeinsame Welt mit beitragen kann und gerne möchte.

Inklusion baut auf

Dieses Jahr ergab sich in diesem Sinne ein neuer, sehr positiver Schritt: Für den Hauptverband der Deutschen Bauindustrie sowie Saint-Gobain Building Distribution wurde eine thematisch begleitende Assoziation erdacht. Unser gemeinsames Motto „Inklusion baut aus“ wurde durch mich auf der DM erstmals offiziell präsentiert.

„Inklusion baut auf“ Kampange mit tj.PHOENIX – Foto: Jürgen Engler – Layout: arts4PR

Im gleichen Rahmen stärkten mich wieder die besten Unterstützer: Ärzte, Behandler, Fitness- & Golftrainer, Optiker und wirklich gute Freunde. Ein sicherlich auch für Dritte inspirierendes Teamwork. Einmal mehr hier: Danke an Euch!

Damit trat ich hoch motiviert an: anfangs bei widrigen Bedingungen mit Weiterlesen

Inklusion baut auf

Kampange mit: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und Saint-Gobain

Wann nützt Inklusion? Wenn viel darüber geredet wird oder wenn sie möglichst pragmatisch Anwendung findet? Ganz klar, Machen ist angesagt!

8. Juli / Berlin – Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V. und die partnerschaftlich verbundene Unternehmensgruppe Saint-Gobain Building Distribution haben mit mir heute vereinbart, den Slogan “Inklusion baut auf” im Rahmen der Deutschen Meisterschaften der Golfer /-innen mit Behinderung 2014 durch mich öffentlich zu präsentieren. Und, sie bieten mir die Möglichkeit an dem Turnier teilzuhaben.

Am TEE1 - Quelle: picture-e.de

Fotomodell oder behinderter Sportler? Start der Kampagne INLUSION BAUT AUF an Tee 1 – Quelle: picture-e.de

Es ist vielleicht kein Zufall, dass sich vor wenigen Wochen unsere Wege kreuzten: der von Michael Knipper, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und der meiner Person, dessen Biografie sowohl die Umstände eines von Geburt mit Behinderung Lebenden und ebenso auch die aus dem plötzlichen Schicksal schwerster Unfälle bzw. Krisen (Krebs) erfahrungsreich, authentisch erzählt.

Inklusion baut auf

Inklusion: viel, auch viel Unsinniges, wird z. Zt. zum Thema geschwätzt. Selbst namenhafte Institutionen, insbesondere sozialpädagogische wissen in der Tat oft nicht mal selbst was Inklusion (Teilhabe) wirklich ist. Ihre Modelle sind häufig schlicht falsch, besonders wenn Inklusion mit Integration verwechselt oder gleichgesetzt wird. Dies hier wird kein Fachvortrag, recherchieren Sie also bitte selbst was gesellschaftliche Teilhabe genau bedeutet und wie sie letztlich eben auch gerade den äußeren Rahmen einer Gesellschaft mit beeinflusst. Nur soviel: das vielfach zu hörende Gelaber erinnert an die Jungfrau die einem unablässig etwas über echten Sex erklärt. Unglaubwürdig. Oder die Frischlinge aus den Consulting-Buden, die nie selbständig verantwortlich ein Unternehmen und eigene Mitarbeiter führten, mit auf Theorien geprüften Master grad von der Uni kommen und nun selbstherrlich Firmen- & Personalmanagement beraten.

Bauindustrie: Branche der Macher

Inklusion braucht vorrangig lebende, reale Wege. Vorzugsweise im mehrfachen Sinne:

Inklusion baut auf – auf Menschen, Ideen und Projekte.
Inklusion baut auf – sie, “die” Menschen, Ideen und Projekte.
Inklusion baut auf – Barrierefreiheit.

Wir trafen uns, ja auch wir redeten. Allerdings Weiterlesen