Mangels Masse

Danke, Camilla

Berlin / Hamburg – Stellt Euch vor: bester Fahrservice, direkt bis auf den Golfplatz, als charmantes Geschenk.

Zwar war ich in Topform. „Mangels Masse“ war allerdings wenige Tage vor dem großen Golfturnier noch völlig unklar, wie ich überhaupt zur Deutschen Meisterschaft nach Hamburg-Treudelberg komme.

Camilla, ich wußte, Du fährst sehr schön ruhig, hast einen tollen modernen Flitzer und bist häufig in nördlicher Richtung unterwegs. Aus meiner augenzwinkernden Bitte:

„Isch abbe gar keine Auto…, können wir vielleicht Deines nehmen?“,

wurde eine tolle Hinfahrt mit vielen Leckereien, geiler Musik und lieben Glücksbringer, so dass ich mich fühlte, als hätte ich die Meisterschaft bereits gewonnen!

Ein charmanter Start in die Turnierwoche.

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Greenfee for free

Danke, Golfclub Pankow

Golfclub Pankow – Ich spielte dort gerne. Auf Grund meiner Krebserkrankung kam das überraschende Aus. Neustart durch spezielles Motivationsprogramm.

Frau Wagmüller (Geschäftsführerin), im Frühjahr 2011 erörterten wir in einem offenen Gespräch, wie mein Golfen auf der Anlage erneut starten könnte, nun im Sinne eines kleinen persönlichen „REHA“-Programms und unter Berücksichtigung der zwischenzeitlich doch stark gesunkenen Möglichkeiten (körperliche Behinderungen, Rente etc. pp…).

Charmante Genesungswünsche

Kurzerhand schenkten Siemir eine 10er-Karte für den 9-Loch-Kurzplatz – eine feine, motivierende Geste!

Auf den ersten Runden hatte der „Gehandicapte“ konditionell dann tatsächlich noch sehr zu kämpfen. Step by Step lief es besser und ich entdeckte Golf PRO Richard Bligh. Er war gleichfalls hilfsbereit, trainierte mich ab da schritt(chen)weise aufbauend und wir heckten sogar das ambitionierte Ziel aus: Deutschen Meisterschaft der Golfer / -innen mit Behinderung 2012.

Der ultimative Turniertest

Monate später hatte ich mich erfreulich gesteigert. Zum Ende der Vorbereitung sollte nun ein golf-sportlicher Leistungstest her. Mitte Sommer 2012 fand zeitgleich gerade die Fußball-EM statt. In deren terminlichen Rahmen hatten Sie ein Greenfee-Special im Club-Programm (18-Loch golfen, 9-Loch bezahlen). Ich spielte diese straffe 10er-Serie komplett durch, wobei es sich Ende Juni aus dem EM-Plan ergab, an 4 Tagen hintereinander zur großen Nachmittags-Runde anzutreten – beinahe professional like!

Es waren nur wenige Golfer am TEE 1. Ich spielt meist allein, nur das extreme Wetter war ein echter Gegner. So wünschte ich mir

„schönes Spiel“,

bei schwülen Hitzephasen die mit Regen wechselten, teils so stark, dass nach 70-80 Metern der abgeschlagene Ball nicht mehr zu sehen, geschweige denn im Rough zu finden war. Sowie bei Sturmböen die meinen schweren Trolly gleich dreimal umfegten!

Diese Tage waren Hardcore Golftraining, zumal ich noch recht langsam war. Teils völlig durchgeweicht, völlig fertig, meist erst deutlich nach EM-Anpfiff traf ich zum Trocknen sowie zum gemeinsamen Jubeln wieder im Clubhaus ein. Aber, ich hatte jede Runde eisern, jeden Ball konzentriert zu Ende gespielt. Der geniale Nutzen aus dem willensstarken Durchhalten (Volition) sollte sich wenige Wochen später – während meines großen Turnieres – zeigen: wetterseitig gleichfalls chaotisch.

Bei Ihnen in Berlin Pankow legte ich die mentale und konditionelle Basis meiner Spielstärke. Ihre freundliche Einladung trug mit bei, zu neuen Lebenskräften und zur DM-Teilnahme!

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Fine English Golftraining

Danke, Richard Bligh – Golf PRO

Berlin – Auf zur Deutschen Meisterschaft der Golfer mit Behinderung: Golf PRO Richard Blight stärkt mein Wiederauferstehen mit engagiertem Golftraining.

Die Hände in den Hosentaschen bzw. gelangweilt vor der Brust verschränkt oder ewig lang selbstherrlich Monologe haltend, so stehen manche Golf PROs vor einem. Damit kommt man sportlich nicht weiter, insbesondere nicht wenn man diverse körperliche “echte“ Handicaps hat – Grad meiner Behinderung: 100. Es gibt wenige diesbezüglich geeignete, erfahrene Golf Teaching PROs.

Richard, Du der Engländer, gegen andere PROs. Ich entdeckte Dich bei eurem internen Wettspiel auf einem Berliner Golfplatz. Es offenbarte mir Deinen Sportsgeist: weit über dem eines Golflehrers – Spielfreude sowie Rythmus, Präzision und Timing, wie man es bei Tour-Spielern erlebt! Ich erfuhr, Du trainiertest bereits den Deutschen Meister im Blinden Golf, Bernd Walsch. Ich hoffte Du würdest auch mit mir arbeiten…

Target and more…

Mitte 2011 machte wir den ersten Test. Ich war noch so schwach, dass ich beim Schwung glatt umfiel. Ab da wurde bei Golf Berlin Mitte kontinuierlich, 2x die Woche trainiert: alle Basistechniken, sämtliche Elemente des Schwungs, biomechanisch individuelle Aspekte zur Kompensation meiner körperlichen Mankos. Immer ausgerichtet an den Besten der Welt (Analyse von Topspielern). Ständig warst Du stehend, kniend oder liegend in action, um Hände, Beine bzw. meinen Körper noch feiner auszurichten oder durch Rollenwechsel Abläufe zu demonstrieren, die idealen Bewegungsmuster perfekt vorzuführen. Routiniert Dein Umgang mit der eingesetzten modernsten Analysetechnik – TRACKMAN. Hilfreich Deine Praxis beim Golf Fitting.

Und, wir planten die Strategie zum angestrebten grossen Ziel, für ein Jahr später:

Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft der Golfer / -innen mit Behinderung, 2012!

Von Dir Longhitter trainiert zu werden lässt sich von mir auch mit wenigen Worten umschreiben:

„ER ist top professionell, fordernd und fördernd.“

Es war sehr persönlich, sehr motivierend, dabei fast geschenkt und klasse unterstützt durch Deinen fine English humour – very dry, very black.

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