VENUSJAHR 2018

„VENUS“, ich sehe dich Glück

Im Venusjahr 2018 prägt der Planet der Liebe unser Leben. So steht’s vielfach geschrieben, in Prognosen, Horoskopen und Weissagungen. Zeit wird’s, bei der Menge an Hass und Streit auf der Welt.

Kleine persönliche Bilanz:

2017 endet mit Glück und Gesundheit…

Es schien zunächst nicht so: klassischer Fehlstart zu Beginn mit Schlüsselbeinbruch und OP (die 17-te). Dann das ganze Jahr wieder richtig „reingehauen“, beruflich voll, sportlich was Golfschläger, Zeit und die mit einer Platte verstärkte Schulter hergaben. Man, war ich oft „fertig“. So hatte ich im Herbst kaum noch Kraft. Die Schmerzen der Muskulatur verschlimmerten sich, egal ob ich trainierte oder pausierte. Sollte wiedererwartend gesundheitlich bei mir doch etwas nicht stimmen?

Die Signale wurden meinen Ärzten immer mal kundgetan. Klar, zwischenzeitlich komme ich senkrecht durch die Tür gefedert und mache „Karriere“, so dass meine subjektiven Empfindungen und Aussagen nicht zum öffentlichen Auftritt passen und schwer einzuordnen sind. Dennoch, auch im Vergleich zu meiner „schlimmsten“ Zeit, war es mehr als nur „Jammern auf hohem Niveau“. Was war also los?

Prozess verloren – Gesundheit gewonnen

Ein Gutachter, der im Rechtsstreit gegen die Deutsche Rentenversicherung, vom Gericht bestellt war, sollte in seiner externen, neutralen Gründlichkeit hier den entscheidenden Hinweis geben: kritische Unterfunktion der Schilddrüse. Ursache der Ursache: Weiterlesen

Flachlandtiroler

3. HVB Int. Bayerische Meisterschaft der Golfer mit Behinderung in Landshut. Welche Herausforderung findet man dort? Kleinere Hügel bis größere Berge! Damit einen der Topografie folgenden Golfplatz…

tj.PHOENIX auf einem der schönsten Plätze in Bayer.

tj.PHOENIX auf einem der schönsten Plätze in Bayern.

LANDSHUT – Wie oft trainiere ich Flachlandtiroler Golf in „schrägen“ Lagen? Eher selten. Bei den 3. HVB Int. Bayerische Meisterschaft der Golfer mit Behinderung im Golfclub Landshut kam genau diese Herausforderung auf mich zu: herrlich schöne Berg-und-Tal-Bahnen. Nicht besonders lang, dafür aber teils heftig schräg. Ob im Stand oder in den geplanten Landezonen, alles schräg. Ständig stand ich mal über, mal unter, mal abwärts oder aufwärt, meist sogar in Kombi. Bälle versprangen teils im 90-Grad Winkel.

Bäääm – 270 Meter.

Wenn aber der Draw saß und in der „richtigen“ Zone aufkam, damit zusätzlich einen Bounce bergab bekam, dann lag der Drive plötzlich bei 270 Metern! Dass also ist der Durchschnitt auf der Tour. Lediglich noch ein 60er Lob Wedges ins Green – geil. Und dass mir. Klar, dass ich mich sehr vital und mal nicht behindert fühlte!

Mir schien, genauso ging es auch meinen jeweiligen Flightpartnern. Christian, Deutscher Meister der Rollstuhlfahrer, performte so gut, dass Frau Bettina ihm häufiger ihre Küsschen schenkte. Sogar zwei beim Birdie. Und an Tag 2 waren Charly sowie Martin, die beiden „einarmigen Ban….n“, dermaßen erstklassig unterwegs, dass sie sowohl untereinander zockten wie auch mich bei der 3-Putt-Wette locker um mein Erspartes brachten…(Anm.: die Drinks schmeckten uns allen gut).

* Fotos: Herbert Wirtz

Als dann noch der beste Golfer mit „nur“ einem Bein, Manuel De Los Santos aus der Dom. Rep. (HCP 4), uns nach der Halfway begleitete, die Sprache im Flight auf Englisch wechselte, Fotografen, Presse und ein TV-Team am Platz auftauchten, kam so richtig internationales, fast paraolympisches Feeling auf. Ich vergaß all meine Sorgen, Schmerzen, die steilen Hänge, die über 30 Grad Hitze und lieferte 2 x blitzsaubere 15 Brutto ab. Meine beste, bisher je erzielte Turnierleistung.

Manuel begleitet "meinen Flight" während der HVB Int. Bayerische Meisterschaft der Golfer/innen mit Behinderung © Herbert Wirtz

Manuel begleitet „meinen“ Flight, Robert Ehalt achtet auf die Golfregeln – Foto: H. Wirtz

Dass die meisten behinderten Golfsportler von uns möglichst ohne Hilfe(n) klarkommen möchten, ist Anspruch an sich selbst. Dennoch braucht es einen geeigneten Rahmen und hin und wieder Unterstützung. Clubpräsident Gerhard Czerwionka als Gastgeber und Weiterlesen

4. Platz bei „meinen Spielen“

4. Platz für tj.PHOENIX bei den Deutschen Meisterschaften der Golfer mit Behinderung 2016, in stark besetzter Klasse.

Thomas J. Jandke: Meine 5 Ringe meiner Motivation

Die 5 Ringe meiner Motivation. Foto arts4PR

ABENBERG – Gute Wünsche vom Golf Landesverband Berlin-Brandenburg und Golfclub Gatow, dann ging’s Richtung Süden zu den Deutschen Meisterschaften der Golfer mit Behinderung. Annähernd zeitgleich zum Start der Olympischen Spiele trat ich zu „meinen Spielen“ im Golfclub Abenberg an, dem Club für den der Berliner diese Jahr offiziell spielt.

Lokalmatador

logo_golfclub_abenbergDie Medaillenjagd wurde unterstützt von meiner bestens bewährten „Entourage“, mit: PRO Tim Raisner, Arbeitgeber Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V., Fachgeschäft Golf Berlin-Mitte, Sports Club Fitness and Friends und den medzinischen Behandlern der Osteomed. Vor Ort zusätzlich verstärkt durch Caddie „Herr Bühlen“ sowie gestärkt durch ein herzliches Willkommen von Gert Kehrbach, dem Päsidenten meines neuen Heimatclubs.

Inklusion baut auf

Uns alle eint der Slogan: Inklusion baut auf. Dies im doppelten Sinne, denn „Teilhabe“ baut nachweislich physisch bzw. psychisch den einzelnen (behinderten) Menschen auf. Sie stärkt ihn und lässt, durch das Einreißen intellektueller Schranken sowie der Herstellung baulicher Barrierefreiheit, den Aufbau einer „besseren“ Welt, mindestens aber einer zukünftig tragfähigeren Gesellschaft erwarten.

Fünf Ringe der Motivation

Olympia ist da. Olympia weckt Erinnerungen. Erinnerungen, als ich mir damals, im Rahmen der Krebs-Reha 2011, zur mentalen Motivation die „fünf Ringe“ hoch in meinen Himmel der Zukunftsträume hängte. Zwei Wochen später machte ich aus der irrealen Weiterlesen