Flachlandtiroler

3. HVB Int. Bayerische Meisterschaft der Golfer mit Behinderung in Landshut. Welche Herausforderung findet man dort? Kleinere Hügel bis größere Berge! Damit einen der Topografie folgenden Golfplatz…

tj.PHOENIX auf einem der schönsten Plätze in Bayer.

tj.PHOENIX auf einem der schönsten Plätze in Bayern.

LANDSHUT – Wie oft trainiere ich Flachlandtiroler Golf in „schrägen“ Lagen? Eher selten. Bei den 3. HVB Int. Bayerische Meisterschaft der Golfer mit Behinderung im Golfclub Landshut kam genau diese Herausforderung auf mich zu: herrlich schöne Berg-und-Tal-Bahnen. Nicht besonders lang, dafür aber teils heftig schräg. Ob im Stand oder in den geplanten Landezonen, alles schräg. Ständig stand ich mal über, mal unter, mal abwärts oder aufwärt, meist sogar in Kombi. Bälle versprangen teils im 90-Grad Winkel.

Bäääm – 270 Meter.

Wenn aber der Draw saß und in der „richtigen“ Zone aufkam, damit zusätzlich einen Bounce bergab bekam, dann lag der Drive plötzlich bei 270 Metern! Dass also ist der Durchschnitt auf der Tour. Lediglich noch ein 60er Lob Wedges ins Green – geil. Und dass mir. Klar, dass ich mich sehr vital und mal nicht behindert fühlte!

Mir schien, genauso ging es auch meinen jeweiligen Flightpartnern. Christian, Deutscher Meister der Rollstuhlfahrer, performte so gut, dass Frau Bettina ihm häufiger ihre Küsschen schenkte. Sogar zwei beim Birdie. Und an Tag 2 waren Charly sowie Martin, die beiden „einarmigen Ban….n“, dermaßen erstklassig unterwegs, dass sie sowohl untereinander zockten wie auch mich bei der 3-Putt-Wette locker um mein Erspartes brachten…(Anm.: die Drinks schmeckten uns allen gut).

* Fotos: Herbert Wirtz

Als dann noch der beste Golfer mit „nur“ einem Bein, Manuel De Los Santos aus der Dom. Rep. (HCP 4), uns nach der Halfway begleitete, die Sprache im Flight auf Englisch wechselte, Fotografen, Presse und ein TV-Team am Platz auftauchten, kam so richtig internationales, fast paraolympisches Feeling auf. Ich vergaß all meine Sorgen, Schmerzen, die steilen Hänge, die über 30 Grad Hitze und lieferte 2 x blitzsaubere 15 Brutto ab. Meine beste, bisher je erzielte Turnierleistung.

Manuel begleitet "meinen Flight" während der HVB Int. Bayerische Meisterschaft der Golfer/innen mit Behinderung © Herbert Wirtz

Manuel begleitet „meinen“ Flight, Robert Ehalt achtet auf die Golfregeln – Foto: H. Wirtz

Dass die meisten behinderten Golfsportler von uns möglichst ohne Hilfe(n) klarkommen möchten, ist Anspruch an sich selbst. Dennoch braucht es einen geeigneten Rahmen und hin und wieder Unterstützung. Clubpräsident Gerhard Czerwionka als Gastgeber und Weiterlesen

4. Platz bei „meinen Spielen“

4. Platz für tj.PHOENIX bei den Deutschen Meisterschaften der Golfer mit Behinderung 2016, in stark besetzter Klasse.

Thomas J. Jandke: Meine 5 Ringe meiner Motivation

Die 5 Ringe meiner Motivation. Foto arts4PR

ABENBERG – Gute Wünsche vom Golf Landesverband Berlin-Brandenburg und Golfclub Gatow, dann ging’s Richtung Süden zu den Deutschen Meisterschaften der Golfer mit Behinderung. Annähernd zeitgleich zum Start der Olympischen Spiele trat ich zu „meinen Spielen“ im Golfclub Abenberg an, dem Club für den der Berliner diese Jahr offiziell spielt.

Lokalmatador

logo_golfclub_abenbergDie Medaillenjagd wurde unterstützt von meiner bestens bewährten „Entourage“, mit: PRO Tim Raisner, Arbeitgeber Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V., Fachgeschäft Golf Berlin-Mitte, Sports Club Fitness and Friends und den medzinischen Behandlern der Osteomed. Vor Ort zusätzlich verstärkt durch Caddie „Herr Bühlen“ sowie gestärkt durch ein herzliches Willkommen von Gert Kehrbach, dem Päsidenten meines neuen Heimatclubs.

Inklusion baut auf

Uns alle eint der Slogan: Inklusion baut auf. Dies im doppelten Sinne, denn „Teilhabe“ baut nachweislich physisch bzw. psychisch den einzelnen (behinderten) Menschen auf. Sie stärkt ihn und lässt, durch das Einreißen intellektueller Schranken sowie der Herstellung baulicher Barrierefreiheit, den Aufbau einer „besseren“ Welt, mindestens aber einer zukünftig tragfähigeren Gesellschaft erwarten.

Fünf Ringe der Motivation

Olympia ist da. Olympia weckt Erinnerungen. Erinnerungen, als ich mir damals, im Rahmen der Krebs-Reha 2011, zur mentalen Motivation die „fünf Ringe“ hoch in meinen Himmel der Zukunftsträume hängte. Zwei Wochen später machte ich aus der irrealen Weiterlesen

INKLUSIONS-HANDBUCH

Ein Jahr vor den Paralympics 2016

1. Deutsch-Brasilianisches INKLUSIONS-HANDBUCH wird vorgestellt

BERLIN – Brasilianische Botschaft: die Einladung kam über die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Verena Bentele, zum Projekt: „Auf die Plätze, fertig, los: Brasilien und Deutschland – Partner bei der Inklusion und bei den Paralympics“.

Soll ich, soll ich nicht, hingehen?

Ich bin müde, die Sportsaison war nicht ohne, ich hab‘ hart für „Bronze“ gefightet, bin echt kaputt und doch sagt mir meine Intuition:

Steh auf, schliesslich träumst Du doch von „Rio“.

18:00 Uhr – es ist nicht weit, ich wohne im Regierungsviertel. Keine 600 Meter zu Fuß und ich kann bei meiner „Nachbarin“, der Brasilianischen Botschafterin, an die Tür klopfen. Wem laufe ich als erstes in die Arme? Dem Geschäftsführer des Behinderten Sportverbandes Berlin e.V. (BSB), Klaas Brose. Ok, ich bin richtig und sofort wach, denn mit dem Mann „kann“ ich. Er brennt gleichfalls für den olympischen Sportsgeist.

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Golf ist „Inklusion“: tj.PHOENIX und BSB-Geschäftsführer Klaas Brose

Guter Start in den Abend. Und siehe da, nächstes „bekanntes“ Händeschütteln erfolgt mit Weiterlesen