Beim Gruppenheulen

Danke, Dipl. Psych. Irmhild Harbach-Dietz

Liebevolles, von Respekt getragenes Gesundheits-Training. Ein erstes Aufarbeiten des Krebs-Schocks wurde möglich…

Krebs greift erheblich ins Leben ein, ist oft, nicht immer, tödlich. Auch wenn eine Chance zum Überleben besteht, setzt einem die Therapie(n) bzw. deren Nebenwirkungen häufig so heftig zu, dass das Leben, einschließlich dessen Sinn, unwillkührlich hinterfragt wird.

Irmhild, irgendwie hatte ich erfahren, dass die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V. ein durch Dich Diplompsychologin geleitetes Gesundheitstraining anbot. Basis wären:

  • SIMONTO-Methode,
  • Progressive Muskelentspannung nach JACOBSON,
  • integrative mentale Elemente zur Neuorientierung.
  • 1x pro Woche

Nur, es war schon voll ausgebucht. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass ich ambivalent zu Selbsthilfegruppen stand (und stehe). So konnte ich nie etwas anfangen, mit:

„Hallo, ich bin Tom und habe dies oder jenes Problem…“,

um im Chor die Antwort zu hören:

“Willkommen Tom. Danke, dass Du…xyz…mit uns so offen teils…bla bla, bli blub.“

Auch klassisches hysterisches Gruppenheulen war immer ein Gräuel.

Irgendwie meinten es die Götter – oder wohl eher Du – gut mit mir, denn Anfang 2011 konnte bzw. durfte ich überraschend die kleine Gruppe doch „bereichern“.

Kleine Bilanz

Hier saßen wir nun, vorwiegend Frauen mit heftigsten Schicksalsschlägen, eine selbst Krebs-erfahrene professionelle Leiterin und ich mittendrin, ebenfalls in der Hölle angekommen. Der Mann, dessen weiteren Lebensbereiche gleichfalls kleinteilig, total in Trümmern vor ihm lagen. Energetisch total am Boden, sehr schwach (Fatique-Syndrom), sozusagen unterirdisch unterwegs…

Erste Schritte des Aufbaus

Mit welchem Feingefühl für die einzelnen, mehr oder weniger angeschlagenen Seelen, mit welch lieben Respekt für innere, teils verunsicherte Haltungen Du diese Gruppe führtest, insbesondere aus dem „Tal der Tränen“, hin zur selbst-motivierenden Lebenshaltung, so dass jeweils die Erkenntnis reifte,

Ein katastrophales Schicksal kann, auch wenn das im Moment unglaublich scheint, einen sehr bedeutenden, persönlichen Nutzen tragen…

Das war ganz großes Können von Dir! Deiner empathischen, leisen Kunst gebe ich hier gerne meine friedvolle, stille tiefe Anerkennung. In der gesamten Zeit fühlte ich mich stets angenommen.

Als es an der Zeit war – und dies war deutlich zu spüren – kam, wie von selbst, der erfreuliche Moment in dem die Gruppe anfing, ganz ungezwungen Witze über das „böse“ Thema zu reißen. Ein sensationeller Schritt in der jeweiligen Entwicklung. Gleichfalls für mich, auch wenn der Humor in meinem Naturell vielleicht eh ein wenig schwärzer angelegt ist. Auch ich haute ab und an locker einen raus und wurde dann richtig verstanden. Wir lachten alle!

Ziele?!

Den lautesten Lacher gab es allerdings während der Übung Lebenstraum: Alle wurden gefragt,

Was jeder denn, durchaus verrücktes, noch tun wollte, wenn es ihm gesundheitlich gegeben wäre?

Es gab die nettesten Ideen, es gab zustimmende Worte. Bis ich dran war:

2016… RIO… Denn, in RIO fänden 2016 die Olympischen Spiele statt und Golf würde dort erstmals im Programm stehen.

Großes Gelächter!

Anmerkung: Ich hatte bis dato noch nie ein Golfturnier gespielt, war zu der Zeit voll-voll-vollkommen pleite und fiel beim Golfschwung vor Schwäche noch um. Völlig unrealistisch, JA! Natürlich lachten alle. Was daraus bis heute konkret wurde, sehen wir inzwischen und läßt sich, auch zur Inspiration für Dritte offen, Schritt für Schriit hier auf diesem Blog nachlesen.

Ich selbst hatte einiges zu lernen und nahm viel an: von Dir, von Euch. Beispielsweise…

…mich achtsam(er) einzulassen, auf’s Leben und auf „meine“ lieben verständnisvollen Schwestern des Schicksals.

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PS: Motivation bzw. genauer Volition, läßt sich vielleicht von mir lernen…

Leitendes Licht

Danke, Dr. med. Hannelore Seibt-Jung

Radio- / Chemotherapie: Vor dem dunkelsten Moment des Weges mit Krebs, wünscht man eine erhellende Zweitmeinung.

Für mich war eine ganzheitliche Therapie angeraten und auch ich orientierte mich zunächst unsicher.

Frau Dr. Seibt, Sie wurden mir kollegial sehr empfohlen. Ihr kompetenter Ansatz aus: onkologisch konventioneller Schulmedizin, komplementären Behandlungskonzepten bis hin zu geistig-seelischer Energiearbeit.

Wow, ich werd’ grad gelesen. Was für eine Gabe,

dachte ich spontan, als wir uns das erste Mal gegenübertraten.

Gelesen, wie ein offenes Buch

Ein wenig nackt kam ich mir in diesem Moment schon vor, obgleich komplett eingekleidet. Das legte sich allerdings sehr schnell. Empathisch offen hörten Sie, dass mich, neben der gesundheitlichen, auch noch weitere schwere Lebens-Krisen überforderten. Wie gesagt: Sie lasen mich und auch was ich fühlte aber nicht sagte: die Angst vor dem kommenden, qualvollen Weg!

Komplementäre Wege

Eine Strategie wurde erörtert, die der anderen Fachkollegen um Ihren Beitrag ergänzt: Misteltherapie und die SIMONTON-Methode.

„Und dann noch etwas für die Seele“,

Sie griffen aus Ihrem Regal das Buch:

Auf dem Weg der Besserung – Schritte zur körperlichen und spirituelle Heilung (O. CARL SIMONTON)

und drückten es mir mit diesen Worten wohlwollend in die Hand.

In späteren Terminen kam die Energiearbeit (Chakras) nach Dr. Brenda Davies hinzu. Manchmal, schenkten Sie eine schöne Metapher, wie:

„ …glänzen Sie künftig eher wie ein ruhig glitzernder See, Herr Jandke“.

Oder Sie verabreichten, um einen festgestellten Mangel auszugleichen bzw. mein Immunsystem zu stärken, beispielsweise das Medikament Folsäure (Anm.: häufig für Schwangere) augenzwinkernd, mit den Worten:

„Was einem werdenden Leben hilft, ist auch gut für ihr neues Leben.“

Ihre Basis waren (sind) stets gründliche Blutdiagnosen sowie die genaueste Abklärung der subjektiven Befindlichkeiten. Schrittweise, auch von adäquater Aufbaukost unterstützt, gelang es das schwere Fatique-Syndrom zu behandeln und neue Lebensenergie zu wecken.

Ich lerne viel von Ihren spirituellen Schwingungen – auch diese tun mir gut. So wie Sie Heilen verstehen, gibt es mir wieder festen Stand im Leben und „erhellt“ meinen Weg.

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