The Hidden Champion

Der PREMIUM Caddie berichtet

Berlin – Zwei großartige Tage Golfen mit einem echten HIDDEN CHAMPION.

Als Heimliche Gewinner bzw. unter dem englischen Begriff Hidden Champions werden in der modernen Marketingforschung relativ unbekannte, mittelständische Unternehmen, die in ihrem Markt jedoch Marktführer sind, verstanden. Bestes Beispiel: die Firma HUF HAUS (Anm.: sogar Weltmarktführer!).

Meine WohnÄsthetik!

Die HUF Architektur hat in den siebziger Jahren den Fachwerkbau durch innovatives Design, großzügige Glasflächen und die offene Raumgestaltung neu definiert. Ich darf gerne zugeben: genau meine Wohn- und Lebensästhetik, und dass in höchster Güte.

Also, welch ein Vergnügen für mich, mit Franz Huf, dem großen Patron dieses Unternehmens, einem „heimlichen“ Champion der deutschen Wirtschaft, ganz in Ruhe, ganze zwei Tage zu Golfen.

Franz, HUF HAUS

Der Mann, der sein Familienunternehmen 50 Jahre in Richtung dieser Spitzenposition leitetet, reiste mit Enkelin Elisabeth nach Berlin an, um zu erkunden, wie behinderte Golfer trainieren. Er wollte sich von dem blinden Bernd Walsch, inklusiv der bescheidenen Caddie-Unterstützung von mir, zeigen lassen, mit welchen Techniken wir das Spiel verfeinern. Und, was es braucht, selbst bis ins hohe Alter sowie mit leider einigen eigenen, vitalen Einschränkungen, doch weiterhin erfolgreich, die viel zu kleine weiße Kugel, in ein viel zu kleines Loch, mit einem viel zu kleinen Schläger, zu schubsen…

Toller Flight

Bernd und ich bereiten uns zur Zeit auf die Deutsche Meisterschaft der Golfer / -innen mit Behinderung vor. Es besteht eine Trainingskooperation, so dass sich mir die tolle Gelegenheit bot, einen äußerst erfolgreichen Menschen zu treffen.

Wir tauschten uns intensiv aus: sportlich, menschlich, über Gott und die Welt. Sowie – von nachdenklich bis höchst humorvoll – über das Leben und dessen schicksalshaften Wendungen. Neben schönen Golf-Momenten erlebte ich auch die Rückbesinnung auf meine eigene, berufliche Vergangenheit: eine gute Zeit der Selbständigkeit, vor meiner „bösen“ Erkrankung, in der ich mich gleichfalls mit Immobilien, deren Aus- / Umbau sowie deren Verwaltung, Finanzierung und Verkauf jahrelang gerne beschäftigte.

Bauindustrie?

Für die Zukunft tankte ich jedenfalls richtig kräftig neue Motivation, um meine Wiederauferstehung – wie ein Phoenix aus der Asche – auch im wirtschaftlichen Sinne weiter voran zu treiben. Warum nicht erneut in dieser mir vertrauten Branche? Warum nicht anknüpfen an meine 25 Jahre Erfahrung? Mal sehen wie sich meine Kräfte weiter entwickeln, mal sehen ob wir uns dabei vielleicht wiedersehen. Ich bin jedenfalls guter Dinge…

Danke Franz, für Ihr Mut und Vorbild gebendes Lebensbeispiel. Sie sind ein wahrer, mir jetzt bekannter Champion…

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Lieblingswort: NICHTS

2. Krebs Kontroll-OP

Es gibt Wörter in Sätzen die sind ganz schlicht und doch so schön – solch eines  ist für mich seit heute: NICHTS!

Am 28.01. legte sich der PHOENIX nochmals unters Messer. Es galt einen MRT-Befund, im Rahmen der regelmäßigen Krebs-Nachsorge (Sankt Gertrauden-Krankenhaus), genauestens zu untersuchen. Unter Vollnarkose wurden Gewebeproben entnommen und analysiert, um Gewissheit zu erlangen, wie die entdeckte “Aktivität” am Zungengrund zu werten ist.

OA Dr. med. André Zakarneh war erneut der gewünschte Operateur. Da er mir seinerzeit das böse Drama – gezwungenermaßen – offenbaren musste, war ich erpicht von ihm heute sinngemäß nur zu hören: NICHTS! Es klang dann wie Musik in meinen Ohren, als er diesmal die gute Botschaft aussprach:

„Alles ok, nichts Verdächtiges…“

Im ärztlichen Bericht steht „es“ ebenfalls, dort selbstverständlich sehr fachlich, in Worten die nicht jeder so gut kennt, allerdings ein Mensch mit Krebserfahrung zu gerne liest:

„..kein Anhalt für Malignität im vorliegendem Material
…keinen Anhalt für ein Rezidiv.“

* Laut Wikipedia: Malignität (lat. malignitas ‚Bösartigkeit‘, ‚Missgunst‘) und Rezidiv (von lat. recidere, „zurückfallen“).

Apropos Worte: Danke für Eure, Ihre, Deine lieben Gedanken, gefasst in hoffungsvolle Worte. Viele erreichten mich per eMail und Anruf, einige über das online Feedback. Und, Danke für die heftig gedrückten Daumen. Diese können – ab sofort – im Eisbad gekühlt werden…

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Nach BLOG-Diktat das KH umgehend verlassen, in Richtung Golf Saison 2013!

Tai Chi im Blut

Danke, Oliver Spott

Chen-Taijiquan (Tai Chi) ist der Wechsel von langsamen, fließenden und kraftvoll dynamischen Bewegungen. Der Kampfkunstaspekt ist darin bis heute sichtbar und lebendig.

Den Rat meiner Ärztin im Ohr, öffnete ich meine Wahrnehmung, in Richtung auf ein neues Leben und in Richtung ihrer Worte:

„Stärken Sie Ihr Wurzel-Chakra, dort spiegeln sich Themen wie Verbindung mit der Erde, Lebensenergie, Lebenskraft, Lebenswärme; die Basis eines stabilen, Ihres Selbstwertes. Geeignet sind Bewegungen bzw. Übungen, wie: QiGong, ruhiges, bewustes Gehen in der Natur, Meditation…“

Welch schöne Fügung: In Berlin-Mitte entdeckte ich den Kurs: klassisches Chen Taijiquan.

So traf ich auf Dich, Oliver Spott. Wir sprachen über unsere Wege. Angesichts GdB 100 und bezüglich der Kurs-Finanzierung hätte die Krankenkasse grundsätzlich ihr okay gegeben, vorausgesetzt der Kursleiter besäße die entsprechende „Weihe“! Es standen gegenüber: formaler Kassen-Bürokratismus vs. Deine humorvolle Intuition und langjährig inspirierte Freude an der Bewegung.

Qualifizierter Tai Chi Lehrer

Ich entschied mich für Deine fundierte, pure Ausbildungsqualifizierung, auf direkter Linie der chinesischen Gründervätern – weltweit höchst anerkannt: WCTAG (World Chen Xiaowang Taijiquan Association Germany). Wir fanden eine eigene, sehr persönliche, auch wirtschaftlich faire Lösung, ohne formelles Zertifizierungs-Zinnober. Getragen von respektvollem Umgang begann Ende 2011 der Tai Chi-Unterricht bei Dir.

Seidenfaden-Qigong, Zen-Meditation, auch Elemente der Heilenden Laute fließen in dem Kurs, ineinander übergehend ein. Dabei zeigt sich Deine hohe Achtsamkeit für den gesundheitlichen Bedarf der kleinen Gruppe. Fast unmerklich variierst Du gegebenenfalls Dein Übungsprogramm, stets um das zentrale Prinzip kreisend, dem Wechsel zwischen den beiden Aspekten Yin und Yang.

Yoga bereits mit 12

In Sachen Kampfkünste bzw. asiatische Bewegungslehren blicke ich erfahren, aus div. Trainingsphasen von mittlerweile 35 Jahren zurück: Yoga, Judo, ATK, WT usw. bis zur Teilnahme an der Dt. Mannschaftsmeisterschaft Karate ’82, so dass ich mich darauf verlassen kann, zu erkennen, ob ein Lehrer mit einem guten Spirit beseelt, bzw. sein Angebot mit Dao, dem unbeschreibbaren natürlichen Fluss der Dinge dieser Welt, erfüllt ist oder ob es sich um ein „leeres“, nur modisches Sport-Business-Konzept handelt…

Erstaunlich war (und ist!), was eine vermeintlich einfache Übung, wie das Meditative Stehen (Stehende Säule), für eine intensive Herausforderung bedeutete.

Regelmäßiges Üben

Rasch verbesserte sich mein Allgemeinbefinden, die Körperhaltung sowie die Koordinations- und Konzentrationsfähigkeit.

…übrigens und nebenbei: alles elementar wichtige Grundlagen für meine aktuellen Golf-Ambitionen.

Und doch brauchte ich mehrere Wochen bis ich meinen geplagten, gar traumatisierten Körper zu lösen lernte und entspannen konnte. Damit gelang dann allerdings, nach und nach, die „Verbindung zur Erde“, die Stärkung meines Standes.

Dein Training gab mir wieder kraftvollen Halt „in der Welt“.

Und: es führte zu klareren Standpunkten, einer stabileren Lebenshaltung bis hin zur besseren Behauptung gegenüber den Widrigkeiten des Lebens, bei gleichzeitig gelassener Durchlässigkeit bzw. der Befreiung von so manch energieraubender Anhaftung. Deine dezenten Korrekturen, beim steten Verfeinern, halfen sehr.

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