Karriere-Knicke

Health and Golf Performance

…können Gutes bedeuten, gerade auch wenn diese stetig nach unten zeigen!

Platzreife 2007 – kurz danach war bekanntlich wegen „echter“ Handicaps auch gleich wieder Schluss mit Golf. Nach überstandener Hölle wollte ich vom HDC -54.0 runter und von meinen zeitweilig (nur) 56,9 kg, auf ein gesundes Kampfgewicht, wieder rauf.

Golf als Behindertensport und zur Rehabilitation?

Man traut’s diesem Sport im ersten Moment kaum zu, was sind also die wichtigsten positiven Fakten? Zunächst:

  • hochgradig gestresste, “geschockte” Nerven lassen sich durch mentale Fokusierung hervorragend beruhigen,
  • draussen, in der sinnlich wechselnden, erholsamen Natur,
  • Bewegungen im eigenen Rhythmus,
  • angemessene, schrittweise Zielsetzungen im persönlichen Rahmen sowie
  • spielerisch erlebbar, auch in den Grenzen eines schwerbehinderten Körpers,
  • dabei koordinativ / neurologisch gleichfalls stets höchst herausfordernd,
  • zwischenmenschlich verbindend bzw. im wahrsten Sinne Inklusionssport, durch ein im Amateurbereich vorbildlich integrietes Handicap-Reglement.

Kurz erinnert: Der Motivationsturbo wurde angeworfen. Im April 2012 spielte ich erstmalig ein Turnier und startete entschlossen Richtung Behindertenmeisterschaft…

Golf Performance 2013

Dieses Jahr war der Saisonstart wetterbedingt extrem spät, Weiterlesen

Ja, ich nehme die Wahl an.

Danke, Berliner Tafel

Berlin – Vollversammlung inkl. Beiratswahl von LAIB & SEELE (Berliner TAFEL) und meine Art mich für deren Unterstützung zu bedanken.

Bekanntlich kenne ich nicht nur die Sonnenseite des Lebens, sondern auch dessen dunkle. Kein Geheimnis sind, u. a.: meine angeborene Behinderung oder auch die höchst lebensbedrohende Krebserkrankung. Mich traf der totale gesundheitliche Crash. In dessen Folge der wirtschaftliche Zusammenbruch, nach über 25 Jahren Selbständigkeit. Ich verlor alles…

Mit letzter Kraft

Im Leben „unten“ angekommen, wurde ich zeitweise zum Hilfe bedürftigen Pflegefall und fand mich mit letzter Kraft Weiterlesen

The Hidden Champion

Der PREMIUM Caddie berichtet

Berlin – Zwei großartige Tage Golfen mit einem echten HIDDEN CHAMPION.

Als Heimliche Gewinner bzw. unter dem englischen Begriff Hidden Champions werden in der modernen Marketingforschung relativ unbekannte, mittelständische Unternehmen, die in ihrem Markt jedoch Marktführer sind, verstanden. Bestes Beispiel: die Firma HUF HAUS (Anm.: sogar Weltmarktführer!).

Meine WohnÄsthetik!

Die HUF Architektur hat in den siebziger Jahren den Fachwerkbau durch innovatives Design, großzügige Glasflächen und die offene Raumgestaltung neu definiert. Ich darf gerne zugeben: genau meine Wohn- und Lebensästhetik, und dass in höchster Güte.

Also, welch ein Vergnügen für mich, mit Franz Huf, dem großen Patron dieses Unternehmens, einem „heimlichen“ Champion der deutschen Wirtschaft, ganz in Ruhe, ganze zwei Tage zu Golfen.

Franz, HUF HAUS

Der Mann, der sein Familienunternehmen 50 Jahre in Richtung dieser Spitzenposition leitetet, reiste mit Enkelin Elisabeth nach Berlin an, um zu erkunden, wie behinderte Golfer trainieren. Er wollte sich von dem blinden Bernd Walsch, inklusiv der bescheidenen Caddie-Unterstützung von mir, zeigen lassen, mit welchen Techniken wir das Spiel verfeinern. Und, was es braucht, selbst bis ins hohe Alter sowie mit leider einigen eigenen, vitalen Einschränkungen, doch weiterhin erfolgreich, die viel zu kleine weiße Kugel, in ein viel zu kleines Loch, mit einem viel zu kleinen Schläger, zu schubsen…

Toller Flight

Bernd und ich bereiten uns zur Zeit auf die Deutsche Meisterschaft der Golfer / -innen mit Behinderung vor. Es besteht eine Trainingskooperation, so dass sich mir die tolle Gelegenheit bot, einen äußerst erfolgreichen Menschen zu treffen.

Wir tauschten uns intensiv aus: sportlich, menschlich, über Gott und die Welt. Sowie – von nachdenklich bis höchst humorvoll – über das Leben und dessen schicksalshaften Wendungen. Neben schönen Golf-Momenten erlebte ich auch die Rückbesinnung auf meine eigene, berufliche Vergangenheit: eine gute Zeit der Selbständigkeit, vor meiner „bösen“ Erkrankung, in der ich mich gleichfalls mit Immobilien, deren Aus- / Umbau sowie deren Verwaltung, Finanzierung und Verkauf jahrelang gerne beschäftigte.

Bauindustrie?

Für die Zukunft tankte ich jedenfalls richtig kräftig neue Motivation, um meine Wiederauferstehung – wie ein Phoenix aus der Asche – auch im wirtschaftlichen Sinne weiter voran zu treiben. Warum nicht erneut in dieser mir vertrauten Branche? Warum nicht anknüpfen an meine 25 Jahre Erfahrung? Mal sehen wie sich meine Kräfte weiter entwickeln, mal sehen ob wir uns dabei vielleicht wiedersehen. Ich bin jedenfalls guter Dinge…

Danke Franz, für Ihr Mut und Vorbild gebendes Lebensbeispiel. Sie sind ein wahrer, mir jetzt bekannter Champion…

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