Herz(en) verschenken

Es ist Valentinstag

Eine schönen Valentinstag wünscht tj.PHOENIX

Eine schönen Valentinstag wünscht tj.PHOENIX

Heute leg ich Computer, Handy sowie den Masterplan mit Zielen und Terminen aus der Hand. Vielleicht legt die „Welt“ ihrerseits Parolen & Pistolen beiseite und wir verschenken alle nur(!) unsere Herzen…

Klar, dass ist etwas naiv und verträumt gedacht. Allerdings bin ich fest überzeugt, dass „Empathie heilt“.

Aktuelles Beispiel, der tolle Umgang bei meinem Schlüsselbein-Bruch.

Urlaub – Sturz – Schlüsselbein

Endlich Urlaub. Endlich Sonne und Energie tanken. Ein paar Tage Ski fahren, dachte ich. Kaum in Tirol angekommen, zweiter Tag, blaue, harmlose Piste: Fast im Stehen, am Ende des Abbremsens drehte ich noch etwas über die Ski und knallte rücklings auf meine linke Schulter – PÄNG. Das sah locker aus, war aber zu hart. Ich wusste sofort, Weiterlesen

Lieblingswort: NICHTS

2. Krebs Kontroll-OP

Es gibt Wörter in Sätzen die sind ganz schlicht und doch so schön – solch eines  ist für mich seit heute: NICHTS!

Am 28.01. legte sich der PHOENIX nochmals unters Messer. Es galt einen MRT-Befund, im Rahmen der regelmäßigen Krebs-Nachsorge (Sankt Gertrauden-Krankenhaus), genauestens zu untersuchen. Unter Vollnarkose wurden Gewebeproben entnommen und analysiert, um Gewissheit zu erlangen, wie die entdeckte “Aktivität” am Zungengrund zu werten ist.

OA Dr. med. André Zakarneh war erneut der gewünschte Operateur. Da er mir seinerzeit das böse Drama – gezwungenermaßen – offenbaren musste, war ich erpicht von ihm heute sinngemäß nur zu hören: NICHTS! Es klang dann wie Musik in meinen Ohren, als er diesmal die gute Botschaft aussprach:

„Alles ok, nichts Verdächtiges…“

Im ärztlichen Bericht steht „es“ ebenfalls, dort selbstverständlich sehr fachlich, in Worten die nicht jeder so gut kennt, allerdings ein Mensch mit Krebserfahrung zu gerne liest:

„..kein Anhalt für Malignität im vorliegendem Material
…keinen Anhalt für ein Rezidiv.“

* Laut Wikipedia: Malignität (lat. malignitas ‚Bösartigkeit‘, ‚Missgunst‘) und Rezidiv (von lat. recidere, „zurückfallen“).

Apropos Worte: Danke für Eure, Ihre, Deine lieben Gedanken, gefasst in hoffungsvolle Worte. Viele erreichten mich per eMail und Anruf, einige über das online Feedback. Und, Danke für die heftig gedrückten Daumen. Diese können – ab sofort – im Eisbad gekühlt werden…

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Nach BLOG-Diktat das KH umgehend verlassen, in Richtung Golf Saison 2013!

AU, tut dass weh!

Danke, Dr. med. A. Fiedler

In Vorbereitung auf die Chemotherapie wird ein PORT nötig.

Ein Kathetersystem für den dauerhaften Venenzugang, implantiert unter die Haut, am Schlüsselbein. Diese Operation wird üblicherweise ambulant und “nur“ unter örtlicher Betäubung durchgeführt.

DR. FIEDLER, Sie operierten mich, waren dabei sorgsam und sehr vorsichtig. Dennoch für mich ein schmerzvoller Eingriff. Vermutlich bedingt aus meiner Biographie: durch die vielen früheren Verletzungen und OPs. Sicherlich auch stark von der nervlichen Belastung der Krebsdiagnose beeinflusst, reagierte mein Schmerzgedächtnis überheftig, wurde extrem angetriggert.

Powerreden vs. Schmerzgedächtnis
Grundsätzlich war ich gewillt nicht zu verkrampfen. Doch die Einführung, insbesondere des Katheters sollte schwieriger werden, als gedacht. Ich litt sehr. Spontan bat ich Sie:

„…mit mir bitte viel zu reden, um mich abzulenken“.

Ich selbst fing an hörbar wirre zu summen.

Sie taten Ihr Bestes, technisch sowie emotional. Sie redeten die ganze Zeit – wie erbeten – mit mir, erklärten mit ruhiger Stimme detailliert,

…was Sie gerade machten, wie weit wir wären und wie lange ich noch durchhalten solle…

Unser Zusammenwirken, hindurch durch das trennende OP-Tuch, war spürbar schmerzlindernd!

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tj.phoenix