Chicken Soup…

Danke, Susanne

CHICKENSOUP FOR THE SOUL war Nr. 1 Bestseller.

Es erzählt berührende Lebensgeschichten und stellt die darin beteiligten Menschen vor.

Susanne, als ob für Dich geschrieben, dies gleichnamige Buch. Dieses, unser kleines Kapitel könnte daraus sein: Ich brach Ende 2010 gesundheitlich total zusammen – Krebs (Tonsillenkarzinom). Die OPs, Bestrahlungen und Chemos forderten ihren Tribut, Dein Lieblingsnachbar verlor seine Energie, brauchte wochenlang künstliche Ernährung.

Sehr liebenswert!

Du klingeltest spontan und kamst mit Deiner handgemachten Suppe. Ein erstes Lächeln ließ sich meiner schmerzverzerrten Seele entlocken. Dann, gleich Anfang 2011, steigertest Du Deine Nachbarschaftshilfe – energetisch aufbauend – nun schon mit einem offiziellen Neujahrsantritt beim Spanier, mit leckeren Tapas und gutem Rotwein. Es sollten locker weitere Ernährungsprogramme folgen, die den netten Nachbarn sich wieder vital fühlen und ihn herzlich lachen ließen…

Lag es nun tatsächlich am vitaminreichen Süppchen bzw. den feinen Speisen oder doch mehr an Deiner sehr erfrischend frechen Art, die lebensfroh schöne Lebensweisheit versprüht oder vielleicht am hohen Flirt Faktor? Wer weiß „das“ wirklich…

Jedenfalls, es stärkt die Seele desjenigen, der in Deine Nähe kommen darf.

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Champagner !!!

Danke, Fanny L.

Wer toll siegt darf (sollte) auch richtig feiern…

Fanny, von Dir ließ ich mir gerne meinen heiß geliebten Espresso servieren. Denn, ich wohnte in unmittelbarer Nachbarschaft und im Laufe der Jahre federte ich immer wieder locker zu Dir ins Cafe-Restaurant. Wir lachten häufig ausgelassen, zweideutig. Auch Dich überraschte die Tatsache, dass Weiterlesen

REHA Golftherapie

Danke, Ina und Jens

In tiefen Krisen und bösen Zeiten hilft manchmal nur noch eines: Humor, möglichst “respektlos“, möglichst von echten, respektvollen Freunden.

INA, Du stehst als kesse, leicht vorlaute Familien-Chefin im Mittelpunkt von tollen Männern: Drei hast Du erfolgreich großgezogen (typisch Mutter), einen versuchst Du – zum Glück erfolglos – „kleinzukriegen“ (typisch Ehefrau) und den fünften, mich, knapp gescheiterten Kleinkünstler, hast Du immer großartig und fein behandelt (typisch Freundin)!

Jeder Leser merkt hier sofort: Wir alle vertragen uns gut miteinander, wir beide verstehen uns seit über 20 Jahren prächtig.

„Notfalls werden die Jungs in ein Zimmer umquartiert, Du kommst zu uns auf die Couch und wirst per Hand gefüttert“,

so Deine direkte Ansage, als ich, in der Zeit der künstlichen Ernährung zunächst rapide schwächer wurde und nicht erkennbar war, ob ich selbst in der Lage wäre mich zu stabilisieren. Ein herzliches Hilfsangebot, in der extrem kritischen Zeit, ein respektvolles Zeichen Eurer Aufmerksamkeit, Bereitschaft und Liebe…

Es gab zum Glück schnell Entwarnung und es zeigte sich, dass ich bald meine Koffer zur ärztlich verordneten  REHA packen konnte. Diesmal bot Dein Mann JENS seine Hilfe an, augenzwinkernd:

„Ich fahr Dich – natürlich standesgemäß – zur REHA-Klinik, ist doch Ehrensache“.

Ich witzelte darauf:

„Da Du mich mit Deinem super schicken neuen BMW so schön vorfährst, kanne ich ja einen Koffer mehr mitnehmen, mit edlen Sakkos für’s Kapitänsdinner und all die abendlichen Galas und selbstverständlich auch mein Golf Bag, um ein bisschen trainieren zu können…“

Golftherapie
Das mit dem Golf entwickelte sich dann vor Ort überraschend zum klasse Gag. Hier eine kleine verbale Kostprobe, mit Patienten (P) die mich (T) nachmittags, nach den vielen Anwendungen, im hauseigenen Park beim lockeren Training entdeckten. In etwa:

P: „Was machen Sie da, bitte?“
T: „Golf-Therapie.“
P: „Was bitte?“
T: „Meine Golf-Therapie! Haben Sie auch welche verordnet bekommen?“
P: „Nein.“
T: „Nein, Sie haben keine…? Darf ich Sie höfflich fragen, welche Krankenkasse Sie haben?“
P: „…xy…“
T: „Mmmh, ich verstehe, das wundert mich nicht… Aber reden Sie doch mal mit Ihrem Stationsarzt, DER kann sicher was für Sie regeln…“

Man gab das eine “tolle Stimmung“ in der Klinik! Kein Wunder, dass ich keine Verlängerung bekam. Wer, trotz 30 Bestrahlungen noch soviel Schabernack in sich trägt, gilt vermutlich als hoffnungslos austherapierter (Strahlungsun)fall – oder?

Herrlich respektlos!
INA, die schönste, schwärzeste Albernheit geht 2010 wohl allerdings neidlos auf Dein Konto. Wie Du, als ich noch schwach von der schweren OP, mit Nasensonde (Ernährungsschlauch) im hellblauem Krankenhaus-Hemd völlig wacklig vor Euch stand, trockener Mine meintest,

„…soeben ein sehr seltenes, sogenanntes Doppel-Rüsseltier entdeckt zu haben: oben baumelnder langer dünner Rüssel und unten baumelndes Rüsselchen.“

Deine auflockernde Art und Deine (Eure) dabei doch sehr achtsame, familiäre Zuwendung, im Moment wo es wirklich wichtig war, machten mir diese schwere Zeit sehr viel leichter. Welch wunderbar heilende Wirkung. Respekt große Freundin!

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tj.phoenix