Golf geht auch charmant!

Golf Saisonfinale: Deutsche Meisterschaft

Titanprothesen, Rollstühle, manch einer läuft sogar ganz im Dunkeln.

Hamburg – Der Deutsche Golf Verband hatte sich erneut für den Golf & Country Club Hamburg-Treudelberg entschieden, auf dem über zwei Tage die Deutschen Meisterschaften der Golfer / -innen mit Behinderung ausgespielt wurden.

11./12. Aug. 2013, endlich! Mein großes Saisonfinale. Die Motivation ist hoch, auch bei den Mitbewerbern. Aber: ja, wir sind etwas langsamer! Das Team der DGV-Schiedsrichter forderte uns Behinderte (wenn nötig)  in charmanten Worten auf:

„Wir geben uns bitte Mühe, den Spielfluß ein wenig zu beschleunigen“.

Das hatte Stil, das war sportlich korrekt und wurde der Tatsache gerecht, dass Menschen, teils mit heftigsten Schicksalen, hier ihr Bestes gaben.

So nicht!

An dieser Stelle mal ein Negativbeispiel: Vor wenigen Tagen, während eines anderen großen Golfturniers, in anderer Stadt, unmittelbar vor einem sehr schwierigen Rough-Schlag am 18-ten Loch, fauchte mich ein Club-Marshall mit der Chuzpe an:

„Wie ich spiele, ist es eine Schande für den Deutschen Golfsport“.

Dass ich in der Wertung die HDC-Kategorie als 4-ter deutlich vorne abschloss, sei nur angedeutet. Ansonsten keine Namen. Denn, für dessen „Einlauf“ sorgten schon die aufmerksamen Flightpartner und nachdrücklich auch der namenhafte Veranstalter…

Charmant & fair

Daher insbesonderes Danke, an die vorbildliche DGV-Spielleitung, um Reinhold Jarsch. Sehr souverän!

Ich schätzte das Thema meiner Qualität ändert sich künftig auch ohne Worte. Denn das, was ich mittlerweile spielerisch abrufen kann, sieht manchmal schon nach richtigem Golf aus: Ein HDC -26,5 angesichts einer lebenslangen Patientenkarriere und diversen Handicaps (GdB 100),dass ist schon recht nett anzuschauen!

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Autor_tj.PHOENIX
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